Judith Vogt vom Unternehmen "gutes_unverpackt" hielt einen Vortrag über die Risiken von Microplastik und brachte Beispiele, wie wir Plastikmüll im Alltag vermeiden bzw. reduzieren können. Schockierende Erkenntnis dabei war, das schon fast in jedem menschlichen Körper Micoplastik nachgewiesen werden kann.

Umweltschutz und der bewusste Umgang mit unseren „begrenzten“ Ressourcen, liegt mir schon sehr lange am Herzen. Denn jedes Unternehmen hat eine Verantwortung gegenüber dem Verbraucher und, vor allen Dingen, den Kindern. Deshalb stellt man sich die Frage: Kann man überhaupt noch etwas mit ruhigem Gewissen Konsumieren. Diese Frage kann man mit einem klaren Ja beantworten.

Auch wenn wir als Unternehmen noch weit entfernt von Perfektion sind, arbeiten alle bei X-Sport täglich daran, immer besser zu werden. So suchen wir ganz gezielt Lieferanten aus, die bewusst mit der Natur, den Ressourcen und auch mit ihren Mitarbeiter umgehen.

Ganz besonders sind hier einige Unternehmen hervorzuheben.
 
Beim amerikanischen Outdoor-Spezialisten Patagonia, steht der Schutz der Natur an erster Stelle. Es werden fast ausschließlich Produkte, aus recycelten Stoffen oder aus Biobaumwolle hergestellt. Dabei ist es dem Unternehmen wichtig, das ihre Produkte lange genutzt werden. So bietet Patagonia über dreißig Jahre eine kostenlose Reparatur an. Darüber hinaus spendet Patagonia jährlich 1% ihres Umsatzes an Umweltorganisationen. Das sind nur drei von unzähligen Aktivitäten, die Patagonia zu einem der umweltfreundlichsten Unternehmen der Welt macht.
 
Ein perfektes Beispiel eines deutschen Unternehmens, in Sachen Umweltschutz, ist VauDe. Am Bodensee ansässig haben sich die Inhaberin Antje von Dewitz mit Ihrem Team, ganz und gar dem Umweltschutz verschrieben. Dabei erhielt Antje für ihr Umwelt-Engagement, schon viele bundesweit begehrte Preise. Dabei hört das Umweltbewusstsein von VauDe nicht bei der Natur auf, sondern geht mit dem Menschen weiter. VauDe hat beispielsweise schon vor Jahren, einen betrieblichen Kindergarten, direkt neben dem Firmengebäude eröffnete.
 
Wenn man über den Umgang mit Mitarbeitern spricht, kommt man unweigerlich auf das kleine und noch recht junge Outdoor-Unternehmen „Sherpa“. Hier ist der Name Programm. Von einem Sherpa in Nepal gegründet, werden Produkte von Sherpas getestet und fast ausschließlich im Kathmandu Tal auch von Sherpas produziert. Dabei erhalten vor allen Dingen Frauen als Näherinnen eine feste Arbeitsstelle. Was in einem hinduistisch geprägten Land nicht selbstverständlich ist.  
 
Ein weiteres Unternehmen ist der neuseeländische Wäschespezialist Icebreaker, das den Markt für „Funktionsbekleidung“ revolutioniert hat. Icebreaker verarbeitet die Wolle des Merion-Schaf, in die für mich beste Funktionsbekleidung die es z.Zt. auf dem Outdoor Markt gibt. Dabei wird nicht nur wenig Kunstsoff verwendet, nein auch das Wohl der neuseeländischen Schafe liegt der Firma am Herzen. So hat Icebreaker vor kurzem mit den Schafshirten, langjährige Vereinbarungen getroffen, die den Schäfern die Existenz über viele Jahre sichert und das zum wohle der Tiere.  
 
Ich könnte die Liste von positiven Unternehmes-Beispielen noch lange fortsetzen und das möchte ich auch. In den nächsten Wochen werde ich einige der umweltfreundlichsten Unternehmen hier vorstellen und ihre Tätigkeit in Sachen Umweltschutz –  von Mensch, Tier und Natur beleuchten.