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Unternehmensinformationen

X-Sport Hirt&Härter GbR

Perlengasse 4-6
56288 Kastellaun

+49 6762 401586
+49 6762 401587
mail@x-sport.de
http://www.x-sport.de

Unternehmensform:
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
Vertretungsberechtigte Gesellschafter:
Frank Hirt, Jennifer Härter
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:
DE241614612
Information zu Streitbeilegungsverfahren:
Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Bergabballern: Frank zeigt‘s Dir!

Bergabballern: Frank zeigt‘s Dir!

Schneller werden mit Downhill-Training

Bergauf müssen auch Profis manchmal gehen – aber bergab wird so richtig geballert.

Kein Wunder, dass hier das größte Potential liegt, beim nächsten Trailrun schneller zu sein! In technischem Terrain, mit vielen Richtungswechseln und losem Untergrund brauchst Du dafür die richtige Technik und ein gutes Muskeltraining. Frank zeigt Dir, wie‘s geht und wie Du dafür trainieren kannst – auch bei uns im Mittelgebirge. Schneller = sicherer!

Erst einmal ist es wichtig, dass Du die Angst vor der Geschwindigkeit verlierst. Denn der doofe Spruch: „Geschwindigkeit bringt Sicherheit“, trifft es auf den Punkt: Die Belastung für die Muskeln nimmt bei steigender Geschwindigkeit erst einmal zu – und wird dann wieder geringer: Wenn Du Dich nach vorne „fallen“ lässt, ohne zu bremsen, brauchst Du tatsächlich weniger Kraft und reduzierst den Schock auf Muskeln und Gelenke. Und je kürzer Dein Fuß am Boden bleibt, um so geringer ist die Gefahr, umzuknicken. Einfach, weil der nächste Fuß schon fast wieder auf dem Boden ist.

Lektion 1 heißt also: mutig sein und ballern!

Probiere es mal aus – am Anfang reicht eine Böschung oder ein Deich. Lauf mit Deinen Armen! Ganz wichtig ist, dass Du nicht nur mit den Beinen den Berg runter ballerst sondern den ganzen Körper einsetzt! Mach die Arme breit und nutze sie, um den Körper zu balancieren. Dein Blick sollte immer ein paar Meter voraus sein, damit Du die beste Linie wählen kannst. Schau nicht auf Deine Füße! Dafür bist Du viel zu schnell. Mit der Zeit wirst Du schon fühlen, wie Du aufkommen musst. Halte die Schrittfrequenz hoch und lande mit leicht gebeugten Knien, um die Belastung zu reduzieren. Am besten beugst Du Deinen Oberkörper leicht nach vorne – keinesfalls nach hinten – und setze die Füße unter dem Körper auf. So baust Du Downhills in Dein Training ein Körper und Muskulatur müssen sich an das neue Gefühl und die Belastung im Downhill erst einmal gewöhnen. Übertreibe es deshalb am Anfang nicht. Ist die Angst zu fallen erst einmal überwunden und die Sprints bergab machen Dir Spaß, steigere langsam Häufigkeit und Geschwindigkeit. Im Training mache ich das so: Erstmal gut warmlaufen! Danach renne ich so schnell es geht bergab. Oft suche ich mir dafür vorher schon einen Downhill aus und plane ihn in meine Strecke ein. Die Oberschenkel sollten schon nach drei oder vier Schritten anfangen zu brennen – dann machst Du‘s richtig.

Wenn Dein Downhill nur ein paar Meter hat, renne immer wieder nach oben – am besten, ohne viel Tempo rauszunehmen.

Am Anfang reichen 5 bis maximal 10 Minuten absolut aus! Wenn das klappt, steigere Dein Training bis zur Downhill-Länge des geplanten Wettkampfs.

Auf‘s Bike und in die Muckibude! Auch mit Ausgleichstraining kannst Du Deine Geschwindigkeit bergab verbessern: Wer gerne Mountainbike fährt, hat damit eine tolle Trainingsergänzung und bekommt ein noch besseres Gefühl für hohe Geschwindigkeiten.

Auf dem Bike musst Du Dich ja noch mehr auf wechselnden Untergrund, Kurven und Hindernisse einstellen. Im Fitnessstudio kannst Du Dich ebenfalls fürs Bergabballern vorbereiten: Mach dazu alle erdenklich Übungen zum Aufbau der Oberschenkel-Muskulatur – angefangen bei den berühmten Kniebeugen.

Wenn Du die Technik sicher beherrschst, nimm ruhig schwere Gewichte dafür. Aber glaub nicht, dass Du das Laufen vernachlässigen kannst. Bike und Studio sind nur eine Ergänzung, Koordination und Technik lernst Du nur beim Laufen.

Noch mehr Tipps? Trainier mit uns!

Du willst das Bergabballern mit Anleitung trainieren oder hast einfach mehr Spaß in der Gruppe? Dann komm doch zum X-Sport Lauftreff! Montags und donnerstags um 18.45 laufen wir gemeinsam für ca. 45-60 Minuten in bunter Gruppe.

„Girls only!“ heißt es dienstags um 19 Uhr, beim Frauenlauftreff mit Jenni. Treffpunkt ist immer direkt am Laden

– wir freuen uns auf Dich! Ein kleines Hilfsmittel sei noch erwähnt: Kompressionshosen für die Oberschenkel können entlastend wirken und haben sich bei mir bewährt. Wunder darfst Du aber nicht erwarten…

Viel Spaß beim Bergabballern – wir sehen uns auf den Trails!

X-Sport Lauftreff

X-Sport Lauftreff

Montag, Dienstag und Donnerstag

Laufen in der Gruppe macht total viel Spaß und hilft auch mal über Motivations-Tiefs hinweg. .. Das ist wie mit dem Hütchen - Spieler - Trick. Bis du alleine findest du nie die Kugel unter den Hütchen. Selbst mit zwei kann man es nicht schaffen. Bist du in einer Gruppe wird einer die Kugel finden und ihr gewinnt. .. So ist es auch mit dem Laufen. Alleine kommt irgendwann der Punkt da bekommt man den Hintern nicht mehr hoch. Ist man zu zweit, klappt es schon viel viel besser. Doch auch hier kommt irgendwann der Punkt, an dem bei beiden die Lust weg ist. Hat man aber eine Gruppe und weiß, egal was kommt und egal wie das Wetter ist, es wird immer gelaufen. Dann bleibt die Motivation hoch. Das hilft, auch mal über Motivations-Tiefs hinweg. .. Wenn du auch Lust hast in einer Gruppe zu laufen: jeden Montag und Donnerstag um 18:45 Uhr direkt am Laden. Keine Angst vor dem Tempo. Wenn du 45min bis 60min laufen kannst, komm vorbei. Solltest du etwas weniger lange laufen können, dann komm dienstags um 19 Uhr. Hier reichen 30min, die du durchhalten musst. Wir freuen uns auf dich. ..
Packs wie Frank

Packs wie Frank

4-tägige Hüttentour

Bestimmt gehen viele von Euch diesen Sommer noch auf die ein- oder andere Hüttentour. Hier ist meine Standard-Packliste, die ich je nach Dauer und Tour anpasse. Kommt gerne vorbei, wenn Ihr individuelle Tipps braucht!

An Frau/Mann:
Unterhose und Unterhemd aus Merinowolle – die trocknet schnell und stinkt nicht. Hier bin ich ein totaler Fan von Icebreaker. Das Unterhemd kann man auch solo als T-Shirt tragen, das macht es super vielseitig.

Socken - ein oder zwei Paar reichen mir - dafür setze ich ebenfalls auf Merino und nehme in der Regel die CEP Outdoor Merino Mid Cut Socks mit.

Lange Trekkinghose – am liebsten die Makke von Lundhags. Sie hat viele elastische Anteile und damit eine enorme Bewegungsfreiheit. Außerdem lässt sie sich super belüften, sodass man je nach Region auf eine kurze Hose verzichten kann. Ich trage meine ständig - die ist wirklich extrem robust und langlebig. Alternativ packe ich eine Zipp-Hose ein, wenn ich weiß, dass es mittags oder im Tal sehr warm wird. Bei diesen Hosen kann man auch ruhig auf eine wasserdichte Überhose verzichten. Wenn mit Minusgraden zu rechnen ist, kommt natürlich noch eine leichte lange Unterhose an, am besten auch aus Merino)

Als Isolationsschicht bin ich Fan meiner Weste oder einer dünnen Fleecejacke. Beides gibt's mit Windstopper, sodass sie auch an kühleren Tagen gut warm halten. Die Weste hat den Vorteil, dass sie die Körpermitte schön warm hält, während überschüssige Wärme über die Arme abgeleitet werden kann.

Ganz wichtig ist die Kopfbedeckung, wegen des hohen UV-Anteils in den Bergen. Ohne Schuhe keine Wanderung - und hier hängt die Wahl vom Einsatzzweck und der Erfahrung ab. Vom leichten Trailrunning-Schuh bis zum steigeisenfesten Bergschuh: wir haben viele Modelle im Lager. Für die Auswahl gilt: je fester der Schuh, um so später ermüdet der Fuß.

Gerade in schwierigem Gelände, bei steilen Auf- und Abstiegen und auf langen Touren kommen immer Trekkingstöcke mit - die ultraleichten Faltstöcke von Leki nehmen kaum Platz im Rucksack weg.

Rucksack: 25 Liter Volumen sind hier das Minimum. Die Größe muss passen - und der Rucksack zum Rücken! Bei uns kannst Du alle Modelle mit Gewichten probetragen. Nicht vergessen: eine Regenhülle für den Rucksack!

Was unbedingt dabei sein sollten eine absolut wasserdichte Jacke, leichte Fleecehandschuhe und eine Mütze - im alpinen Bereich kann das Wetter sehr schnell und unberechenbar umschlagen.

Wechselkleidung: 2x Unterhosen und 1x Unterhemd (lang oder kurz, je nach Wärmempfinden) 2xWandersocken. Am besten taugen die Sachen auch für Abends auf der Hütte oder als Nachtbekleidung. Immer dabei habe ich Flip-Flops oder Crocs: als Hüttenschuh und für in der Dusche

Auch wenn es Dir komisch vorkommen mag - mehr Klamotten brauche ich wirklich nicht. Wenn etwas total verdreckt ist, wasche ich's am Vorabend kurz durch und lasse es am nächsten Tag am Körper vollends trocknen. Weniger ist mehr: weniger Gewicht auf dem Rücken sorgt für mehr Spaß beim Gehen!

Und hier noch die notwendigen Accessoires: 
Zahnbürste, Zahnpaste (Minitube), (Mini-)Duschzeug, Sonnencreme, Ohropax (gegen Schnarcher im Lager), Microfaserhandtuch, Hüttenschlafsack (ich mag Baumwolle deutlich mehr als das leichtere Silk...) ,Nagelschere, Pinzette, Stirnlampe, Erste-Hilfe-Set, Blasenpflaster, Geld, EC-Karte, Karten-Material, Smartphone, 2 Trinkflaschen, meine geliebte Edelstahl Lunchbox und ein Opinel-Messer. Studentenfutter und ein paar Energie-Riegel - und los kann's gehen!

Viel Spaß wünsche ich Dir - und sag Bescheid, wenn Du noch Fragen zur Packliste hast.