Impressum

Unternehmensinformationen

X-Sport Hirt&Härter GbR

Perlengasse 4-6
56288 Kastellaun

+49 6762 401586
+49 6762 401587
mail@x-sport.de
http://www.x-sport.de

Unternehmensform:
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
Vertretungsberechtigte Gesellschafter:
Frank Hirt, Jennifer Härter
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:
DE241614612
Information zu Streitbeilegungsverfahren:
Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Wandertipp: der Felsenweg bei Zilshausen

Wandertipp: der Felsenweg bei Zilshausen

Der „Felsenweg Zelse“ ist ein absoluter Geheimtipp.

Ein Weg, der etwas in Vergessenheit geraten ist und den viel gelobten Traumschleifen in absolut nichts nachsteht. Dafür hat Stefan Hiester gesorgt und im letzten Jahr viel Zeit damit verbracht, den Weg neu zu präparieren und auszuschildern (immer den grünen Punkten folgen)!

Die sehr anspruchsvolle und absolut reizvolle Strecke führt entlang des wunderschönen Dünnbachs. Mal weiter unten, mal ganz oben auf der Höhe schlängelt sich der Weg vorbei an wundervollen Aussichtspunkten und Ruheplätzen.

Insgesamt hat die Strecke fast 12 km mit annähernd 500 Höhenmetern. Empfohlen wird von Stefan am Sportplatz zu starten. Von dort erstmal Richtung Windräder laufen und dann dem Bachlauf folgen, bis zur Kugelbahn (südlicher Teil). Dort hat man dann die Möglichkeit die Runde nach etwa 10 km zu beenden. Oder aber man folgt dem Bachlauf weiter, bis wieder nach oben und zurück nach Zilshausen und zum Parkplatz (nördlicher Teil).

Für Familien empfiehlt es sich, den nördlichen Teil zu gehen. Diesen Streckenabschnitt beginnt man am besten an der Kugelbahn. Von dort schließt sich eine knapp 5 km lange, familientaugliche Runde an.

Die Tour hat Stefan auch hier auf Komoot gestellt!

Perfekt für nach der Tour: im Landgasthof Zur Post noch ein Abendessen (online) bestellen und mitnehmen

Wandertipp Buchsbaum Traumpfad an der Mosel von Karden nach Müden

Wandertipp Buchsbaum Traumpfad an der Mosel von Karden nach Müden

Eine wundervolle Familienwanderung

Es gibt so Tage da möchte man raus, aber irgendwie fehlt doch die Motivation. Dann heißt es bei uns, Komoot öffnen und nach einer Strecke in der Nähe suchen. So auch vor ein paar Tagen. Deshalb haben wir uns eine eher kurze Wanderung herausgesucht. Die Beschreibung sagte 4 Kilometer. Da der Weg aber "offiziell" mitten im Weinberg beginnt und endet, man aber zum Parkplatz bzw. zum Bahnhof muss, sind es insgesamt dann doch 6 Kilometer geworden. 6 wunderschöne Kilometer noch dazu.

Aber von Anfang an: Los gehts in Karden auf dem Parkplatz direkt am Bahnhof. So ist man direkt am Auto, wenn man mit dem Zug zurückkommt. Von hier läuft man einmal quer durch Karden um direkt entlang der Weinberge den gut ausgeschilderten Weg Richtung Müden einzuschlagen. Jetzt geht es erstmal 150 Höhenmeter steil bergan. Es lohnt sich, denn oben angekommen wird man mit einem grandiosen Blick über das Moseltal, über Karden und Müden belohnt. Vielleicht, mit etwas Glück, ist sogar die kleine Hütte am Kompuskopf bewirtschaftet und man kann, bei herrlicher Aussicht Wein, Bier, Wasser und auch Kaffee und Kuchen genießen. Bei geschlossener Hütte ist es trotzdem ein absolut wunderbarer Picknickplatz. Die meisten Höhenmeter sind nun gemacht und es geht von jetzt an tendenziell wieder bergab weiter Richtung Müden. Der Weg führt abwechslungsreich durch Wälder und Weinberge, immer an Hang entlang. Hier geht man auch an dem zahlreich wild wachsenden Buchsbaum vorbei, dem Namensgeber dieser Strecke. Stündlich fährt ein Zug zurück nach Karden, es bietet sich also, je nach Ankunftszeit, an, hier in Müden einzukehren. Eine richtig tolle Familienwanderung!

Wem die 6 Kilometer zu wenig sind, der kann auch noch einen Abstecher bis zur Burg Eltz anhängen. Vielleicht haben wir dazu ja in nächster Zeit auch einen Erlebnisbericht für dich im Angebot.  

Hier ist der Link zu Franks Komoot-Tour zum nachwandern:
https://www.komoot.de/tour/493442622?ref=aso


Rundtour durch den Zahmen und den Wilden Kaiser

Rundtour durch den Zahmen und den Wilden Kaiser

Ein stück Alpenglück, dass sich zu erkunden lohnt

Papa, hast du Lust nochmal `ne Hüttentour zu machen? Guter Start, schnell war klar: wir fahren mit der Bahn und wollen ein paar Klettersteige machen. So fiel die Wahl auf 5 Tage im Zahmen und den Wilden Kaiser.

Wir starten mit dem Zug von Oberwesel aus nach Kufstein. Preislich, wenn man mindestens 1 Woche vorher bucht gegen das Auto nicht zu toppen. Ganz zu Schweigen vom Umweltfaktor und dass man sogar unterwegs ein Nickerchen machen kann. Zeitlich tun sich Auto und Bahnfahrt auch nichts. Dank leichtem Gepäck für uns die perfekte Reiseart.

So erreichen wir Kufstein erholt, laufen quer durch den Ort und steigen entlang des Kaiserbachs auf zur Vorderkaiserfeldenhütte, auf der wir die erste Nacht verbringen. Es ist feucht von oben und nur selten verzieht sich der Nebel, aber die Regenjacken- und Schirme halten. Bei Dauerregen am nächsten Morgen sehen wir aber von ein paar geplanten Gipfelüberschreitungen auf dem Zahmen Kaiser ab und gehen direkt zum Stripsenjochhaus. Bald hilft auch Regenkleidung nicht mehr und der Blick auf die Felswände des Wilden Kaisers bleibt uns verwehrt. Völlig durchnässt und wenig motiviert erreichen wir das Stripsenjochhaus. Für morgen sieht es endlich nach besserem Wetter aus. Bier und Kaiserschmarren entschädigen später ganz gut.

Morgens hängt noch Nebel
am Berg, der sich im Aufstieg zu Wolken verzieht und grandiose Felswelten freilegt. Bis mittags ist die Sonne da und wir bereits mitten in der Königsetappe unserer Tour. Mit leichtem Gepäck (Verpflegung, Klettersteigsets, Helme) planen wir den Elmauer Halt, den höchsten Gipfel des Kaisergebirges, zu überschreiten und die Nacht erneut im Stripsenjochhaus verbringen. Wir versteigen uns aber in einem Geröllfeld. Als wir den Klettersteigs zum Gipfel erreichen ist es bereits zu spät um noch aufzusteigen. So nehmen wir den wenig begangenen Pfad durchs Tal, der sich als äußerst schwierig herausstellt, hinab. Schade um das Gipfelglück und den Klettersteig, aber auch ohne ein voller Erfolg. Auf den etwa 9km Strecke sind wir 2000 m auf und wieder abgestiegen, auch ohne Gipfel.

Das merken wir am nächsten Tag. Der schöne Bettlersteig bis zur Kaindlhütte ist zwar ein landschaftlicher Genuss, aber unsere Beine wollen einfach nicht so recht heute. Das macht nichts, denn wir haben Zeit. Die Hütte liegt absolut traumhaft auf einer Hochalm direkt hinter den schroffen Gipfeln des Zettenkaisers und Scheffauers. Letzteren wollen wir am nächsten Tag. Für heute ist aber nur noch Liegestuhl und leichte Bewegung angesagt.

Die Kraft ist zurück und der Tag auf dem Scheffauer traumhaft. Im Sonnenschein und nach einem anspruchsvoller Aufstieg erreichen wir den Gipfel. In der Ferne die schneebedeckten Alpenspitzen, davor das nicht minder schöne Kitzbühler Tal. Wir steigen ab zur Steiner Hochalm. Hier sitzt ein alter Österreicher und spielt Harfe, während seine Frau ausschenkt. Alles vor dem Panorama Kitzbühls, etwas kitschig, gebe ich zu, aber auch wirklich schön. Beschwingt wandern wir weiter und stoppen nochmal um das Panorama des Hintersteiner Sees zu genießen, den wir auch vom Gipfel bereits erspähen konnten.

Zurück auf der Kaindlhütte gibt es zur Belohnung eine dicke Portion der wohl besten Käsespätzle, die ich je gegessen habe. Alles im Schatten des Gipfels, auf dem wir heute schon gestanden haben, garniert mit Alpenglühen zu späterer Stunde. Am Abend in der Hütte spielt noch ein Gast sehr gut Gitarre und die ganze Hütte singt. Ein perfekter Tag. So darf eine Alpentour enden.

In der Sonne steigen wir nach Kufstein ba am nächsten Tag. Das Wetter lädt zum Bleiben ein, der Körper hat aber genug. Tolle Wandertage, alle Leckereien sind verkostet und schöne Erinnerungen kreiert. Wegen des Bahnstreik sind wir sogar 1 Stunde früher zurück in Oberwesel und hatten Zeit für eine Mittagspause in München.

Nicht alles lief nach Plan und trotzdem eine perfekte Tour. Der Muskelkater geht, die Fotos und Erinnerungen einer gelungenen Bergtour bleiben.

Danke fürs lesen!
Liebe Grüße
Eure Steffi

Rundtouren durch die Teufelsschlucht - bizarre Felslandschaften erleben

Rundtouren durch die Teufelsschlucht - bizarre Felslandschaften erleben

Von Familienfreundlich bis zum Hardcore-Wanderer etwas dabei

Tiefe Schluchten, bizarre Sandsteinfelsen & schmale Trails – Rundtouren durch die Teufelsschlucht in der Eifel – nahe der luxembourgischen Grenze.

Nur 90 Autominuten von Kastellaun entfernt erwartet dich ein kleines Naturwunder. In der Teufelsschlucht findet jeder seine Wanderstrecke. Ob Familie mit kleinen Kindern oder der Hardcore-Wanderer, für jeden ist etwas Spannendes dabei. Jede – auch die kürzeren Routen - haben viele spektakuläre Highlights. In der Schlucht kommt man kaum aus dem Staunen heraus.

 

Für jüngere Kinder bietet es sich an, vor der Wanderung den Dinosaurierpark zu besuchen. Bei einem Rundgang durch den Park können Klein und Groß mehr als 160 lebensechte Rekonstruktionen der Urzeit-Tiere erleben. Sowohl im Park als auch am Naturzentrum gibt es die Möglichkeit sich zu verpflegen.

 

Also ein top Ausflugsziel für jedes Alter und fast jeden Fitnesstand. So ein Tag in oder an der Teufelsschlucht ist garantiert Langeweile-frei und geht schneller vorbei, als alle wollen – und das alles ganz ohne WLAN.

 

Die Fakten:

Start/Ziel Wanderparkplatz des Naturzentrums Teufelsschlucht

Hier starten 5 durchgängig markierte und super ausgeschilderte Strecken:

1,8km Gehzeit 45min-1h,

3,5km 1,5 – 2 h,

5,8km 3-4h,

8,1km 4-5h,

17km Tagestour

 

Die kurze Strecke hat Frank für dich auf Strava und Komoot aufgezeichnet:

Strava: https://strava.app.link/bV3TW5lS6jb

Komoot: https://www.komoot.de/tour/504656431?ref=aso

Julian Alps Trailrun Erlebnisberichte

Julian Alps Trailrun Erlebnisberichte

60 km von Sabine und 170 km von Steffen - Unglaublich, lesenswert

Nachdem unsere Julian Alps Trailrun Athleten Thomas, Sabine und Steffen sich am 24. und 25.09.21 ein paar ordentlichen Herausforderungen gestellt. Sabine und Steffen haben uns von diesem Wochenende ein kleines Geschenk mitgebracht: Die von vielen mit Spannung erwarteten Erlebnisberichte.

Beginnen wir mit Sabines Erlebnissen auf ihren 60 km und 3000 Höhenmetern in den slovenischen Alpen:

„Am Samstag um 7 Uhr bin ich von Žirovnica auf ca. 580 HM in mein erstes Bergabenteuer der julienischen Alpen gestartet. Die ersten 5 km liefen sich gut, bis es gefühlt unendlich lange immer nur bergauf ging. Nach genau 3 Stunden hatte ich den Gipfel des Stol/Hochstuhl mit ca. 2100 m bezwungen. Von da aus wurde man mit Ausblicken belohnt, die einem den Atem raubten.

Weiter ging es auf dem Bergrücken der Karawanken, immer entlang der slowenisch-/österreichischen Grenze. Zu meiner Linken konnte ich Slowenien mit seinen wunderschönen Flüssen, dem See Bled und die julianischen Alpen bewundern und zu meiner Rechten die unzähligen Berge Österreichs entdecken. Das sonnige Wetter erlaubt sogar einen Ausblick bis zum schneebedeckten Großglockner. Einfach WOW... traumhaft schön.

Mehreren Stunden verbrachten wir in der Höhe und auf anspruchsvollem Gelände, das für mich sehr herausfordernd und kaum laufbar war. Dann folgten endlich die langen, sehr steilen Downhills. Es kostete mich Einiges an Überwindung und Mut.

Zum Schluss noch ein ganzes Stück über den Radweg und am schönen Wasserfall Jermanovi Slapovi vorbei bis ich nach 11 Stunden müde und ein wenig stolz in Kranjska Gora angekommen bin.“

Was für eine krasse Leistung Sabine!

Nun aber zu Steffens Bericht über die wirklich unglaubliche Distanz von 175 km

„100 miles - The holy grail of trailrunning
FAST FACTS: Kobarid nach Kranjska-Gora, 175km - 8500hm pos. - 36h15min- 3. Platz Männer - trailrun.si

In den slowenischen Alpen habe ich am Wochenende mein erstes 100 Meilen Rennen bestritten. Der Weg führte mich zunächst in einem weiten Bogen durch die Julischen Alpen. Steile, anspruchsvolle An- und Abstiege mit bis zu 1000hm am Stück wechselten sich mit laufbaren Passagen ab. An den zahlreichen Verpflegungsstationen galt es Wasser und Energiereserven aufzufüllen. Gerade der Lauf durch die Nacht war einerseits ein aufregend schönes, aber auch kräftezehrendes Erlebnis.


Nach einer flachen Passage vorbei am See Bled begann nach über 120km Laufstrecke der harte Aufstieg zum Stol, dem höchsten Berg der Karawanken. Hier waren in der prallen Mittagssonne 1700hm Anstieg auf felsigen Pfaden und über Geröllhalden zu überwinden.


Dem Höhengrad der Karawanken folgend ging es über weitere Bergrücken in Richtung Zielort Kranjska-Gora. Hierbei konnte man eine traumhafte Aussicht auf die Julischen Alpen einerseits und auf die österreichischen Alpen bis zum Großglockner auf der anderen Seite genießen. Nach einem brutal steilen Abstieg, nunmehr wieder bei Dunkelheit und einem flachen Stück im Tal der Save erreichte ich kurz nach Mitternacht nach 36h15min das Ziel.
Ziemlich fertig, Blasen an den Füssen, Stock gebrochen aber mächtig stolz und auch etwas erstaunt über die eigene Leistung.
Als Highlight durfte ich als drittplatzierter Mann am nächsten Tag noch aufs Siegerpodest klettern.“

Einfach nur WOW! Hunsrücker Athleten auf den Strecken und Siegerpodesten Europas.

Vielen lieben Dank, dass Ihr uns auf dieser Weise an euren unglaublichen Leistungen teilhaben lasst und herzlichen Glückwunsch dazu!

Hast du auch Lust aufs Traillaufen bekommen? Bei uns bekommst du nicht nur all dein Equipment, sondern auch den ein oder anderen Profitipp. Nicht nur von Frank, nein auch von Sabine die du immer wieder im Laden antreffen kannst freuen sich darauf, dich optimal zu beraten und beim wöchentlichen Lauftreff bist du auch immer herzlich willkommen.
Erlebnisberich Mullertal Trailrun

Erlebnisberich Mullertal Trailrun

In 3 Jahren von Laufanfänger auf 10. Platz im Trailwettkampf - Natalie berichtet

Was für eine Erfolgsgeschichte.
Vor 3 Jahren kam Natalie zu einem unserer X-Sport Testevents und hat ihre Liebe zum Laufen entdeckt. Jetzt hat Sie sich der Challenge, dem  Ultra Trail Mullertal Luxembourg (UTML) bei Echternach an der deutsch-luxemburgischen Grenze gestellt. Am Ende waren es 35,3 km und krasse 1.238 Höhenmeter über wilde Trails, die Sie da mit bravour meistert.

Wie es war möchtest du wissen? Dann schau dir hier Natalies Bericht an:

Lange habe ich überlegt, ob ich wirklich mitmachen soll und mich irgendwann entschlossen teilzunehmen. Leider waren schon alle Plätze belegt, da wegen Corona die Teilnehmerzahl reduziert wurde. Macht sich da etwa Enttäuschung breit, oder Erleichterung? Durch Zufall war ich paar Tage später noch einmal auf der Anmelde-Seite des UTML und plötzlich waren wieder Plätze frei - ein Zeichen!!! - Sofort habe ich mich angemeldet.

Es war eine tolle Erfahrung und einfach eine wunderschöne Veranstaltung. Auch wenn es coronageschuldet etwas abgespeckter war. Auch musste die Strecke etwas verkürzt werden. So wie ich es verstanden habe wegen dem Hochwasser vom Juli 2021, durch das Teile der Strecke noch nicht wieder freigegeben waren. Dafür gab es ein paar Höhenmeter mehr...

Highlights der Strecke für mich waren die Höhlen, wie Siweschlëff, die Naturtreppen oder Schiessentümpel (ein Wasserfall).

Ich war soooooo Happy, als ich durch das Zieltor gelaufen bin. Zu guter Letzt zeigte die Ergebnissliste, dass ich von den insgesamt 50 Frauen, die diese Strecke gelaufen sind als 10. Frau angekommen bin. In einer Zeit von 5 Stunden 6 Minuten, so cool.

Hab meine Erwartungen selbst bei weitem übertroffen, zumal ich davor nicht sooo viel Trainingsstunden abgeleistet habe.
Einfach nur Geil!!!

Herzlichen Glückwunsch Natalie!!!
Wir sind mindestens genau so begeistert von deiner unglaublichen Leistung wie du selbst!

Danke dass du uns an deinem Erlebnis teilhaben lässt. Wir sind stolz auf dich!

Dein X Sport Team

Übrigens: Das Mullerthal ist auch zum Wandern und Mountainbiken ein echtes Traumland und garnicht so weit weg und der UTML Traillauf findet normalerweise jedes Jahr statt ;) Und bietet Strecken zwischen 15 km und sogar 112 km- Viel Spaß beim Erkunden.
Weniger ist Mehr

Weniger ist Mehr

Gepäck für den Transalpin Run

Am Samstag, den 04. September 2021, gehts los. Der Transalpin Run. In acht Etappen mit insgesamt 263,9 Kilometern und 15.530 Höhenmetern die Alpen zu Fuß überqueren. Vorbereitung ist Alles - und das hier Philips Gepäck für den Transalpine Run. Das schreibt er uns dazu:

"Weniger ist mehr - vielen Dank für diesen Tipp, Frank! Björn und mein Training ist im Kasten und auf den letzten Metern vor dem Start am Samstag können wir nicht mehr viel machen. Wohl aber dafür sorgen, dass wir die richtige Ausrüstung dabei haben und vor den Etappen alles perfekt bereit liegt. Tatsächlich habe ich noch einige Sachen aus dem Gepäck rausgenommen. Das sorgt für mehr Ordnung und weniger Entscheiden-müssen. Alles, was wir mitnehmen, ist gut erprobt - von der Ernährung über Stöcke und Rucksack bis zur Schuh-Sockenkombination. Das schließt nicht aus, dass wir nach Tag 5 oder 6 auf Überraschungen stoßen - aber es reduziert das Risiko und sorgt hoffentlich dafür, dass die ersten Tage gut laufen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Übrigens ist das Gepäck auch limitiert: mehr als 23kg transportiert der Veranstalter nur gegen Aufpreis von Hotel zu Hotel... Was auf dem Bild fehlt, ist die Kleidung für nach dem Lauf und die Freizeit. Ansonsten ist alles ziemlich komplett.
Wandertipp: Schaumberg Tafeltour

Wandertipp: Schaumberg Tafeltour

Aussicht und Genuss bei Tholey

Heute geht es ein Stückchen weg vom Hunsrück, dafür aber mit wundervollen Ausblicken in unsere Heimatregion. Die »Schaumberg Tafeltour« führt überwiegend über Waldwege und -pfade. Immer mal wieder geht es ordentlich Bergauf- und ab. Prächtige Aussichten und eine frühgotische Benediktinerabtei liegen auf dem Weg. Zur Einkehr empfiehlt sich die Schaumberg Alm.

Bei der Wanderung über den 569 m hohen Schaumberg, eröffnen sich weite Ausblicke zu den Hunsrück-Höhenzügen, über das Saar-Nahe-Bergland bis nach Frankreich. Der Schaumbergturm ist definitiv eines der Highlights der Wandertour und stellt eine Deutsch-Französische Begegnungsstätte dar. Hier findet man dann auch das Tafeltouren-Restaurant, die Schaumberg-Alm. Ab hier schlängelt sich der Weg weiter durch schmale Pfade und an steilen Flanken entlang. Auch Kelten, Römer, Ritter und Mönche vergangener Jahrhunderte bezauberte diese Landschaft bereits. Lass dich auch bezaubern auf dieser 10,4 km langen Wandertour mit 485 Höhenmetern.

Viel Spaß beim Nachwandern!

Wandertipp: Traumschleifchen Pfalzblick

Wandertipp: Traumschleifchen Pfalzblick

Traumhafte Ausblicke für die ganze Familie

Familytime = Qualitytime

Nun bin ich mit meiner Familie schon viel in unserer wunderschönen Region unterwegs und kennen unendlich viele Wege zwischen Hunsrück, Rhein, Mosel und Nahe. Dennoch entdecken wir immer wieder neue, unbeschreiblich schöne Ecken unserer Heimat.

Kürzlich war es ein Traumschleifchen. Das sind die kleineren Schwestern der oft bekannteren Traumschleifen. Die Schleifchen sind etwas kürzer, haben weniger Höhenmeter und der Anteil an schmalen Pfaden ist auch etwas geringer. Dennoch kommt der Erlebnisfaktor nicht zu kurz.

Auf dem Programm stand das Traumschleifchen Pfalzblick in der Nähe von Oberwesel. 5 wundervolle Wanderkilometer mit ca. 120 Höhenmetern, perfekt für einen Sonntagsausflug mit der Familie.

Am besten parkt man am Gemeindehaus in Langscheid. Als wir am Mittag dort ankamen war der Parkplatz gut gefüllt. Dennoch war es auf der Strecke ruhig und uns begegneten nur wenige andere Wanderer. Wie auch bei den Traumschleifen ist Verlaufen fast unmöglich. Die Wege sind perfekt ausgeschildert. Highlight der Tour und Namensgeber ist der Pfalzblick. Dabei schaut man von hier nicht auf die wirklich "Pfalz", sondern (wie ein Hinweisschild verrät) auf die Burg Pfalzgrafenstein, die im Volksmund "die Pfalz" genannt wird. Unser persönliches Highlight aber ist unser Halt kurz davor. (Wir sind im Uhrzeiger gelaufen.) Eine Aussichtsplatz mit Blick auf den Rhein und Oberwesel führte dazu, dass wir an diesem traumhaften Plätzchen schon nach knapp 2km eine ausgedehnte Pause machten. Alles in allem ist es ein wundervoller Wandersonntag gewesen und die ganze Familie hatte super viel Spaß.

Viel Spaß beim nachwandern dieses kleinen Juwels.

Dein Frank

Wandertipp: Wiedtal

Wandertipp: Wiedtal

Auch ohne Motorrad ein abolutes Erlebnis

Das Wiedtal - wunscherschön und "fast" unbekannt!
 
Wer gerne mit dem Motorrad unterwegs ist der kennt es auf jeden Fall - das Wiedtal. Doch bei Wanderern*innen wird dieses wundervolle Tal in der Nähe von Koblenz immer beliebter.
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Das erste Mal war ich mit dem Motorrad dort - im Tal der Wied, wo der kleine Bach sich stimmungsvoll bis zum Rhein hinunter schlängelt. Dank der Wanderapp Komoot fanden wir später eine 6 km lange Rundstrecke und los ging es. Dieses mal per Pedes.

Idealer Startpunkt des Wied-Rundweges ist Altwied. Von hier läuft man ca. 3 Kilometer durch traumhafte Natur bis zur Laubacher Mühle. Die Einkehr hier ist ein MUSS. Das alte Mühlrad und die tolle Mühle lassen uns einfach nicht weiter laufen.
 
Kurz vor der Mühle ist ein weiteres Highlight der Strecke zu sehen - ein Wasserfall bahnt sich seinen Weg über Felsen und Bäume nach unten. Nach weiteren 3 km, die über wundervolle, schmale Pfade - fast wie durch einen Urwald führen geht es zurück nach Altwied.
 
Prädikat: Absolut Wandernswert

Viel Spaß beim Nachwandern,
dein Claudia
 
Wandertipp Niederfeller Schweiz

Wandertipp Niederfeller Schweiz

Ein Traumpfädchen mit den vielen Facetten

Das Traumpfädchen Niederfeller Schweiz ist so Facettenreich, dass sich auch die kurze Strecke lohnt.

An der der Linkemühle in Niederfell beginnt die Tour mit einem schmalen Pfad. Fast urwaldartig mit vielen Farnen schlängelt sich der Weg ins idyllische Aspeler Bachtal. Mein Sohn meinte dazu nur, dass es wie in Jurrasic World ausschaut. Danach beginnt ein steiler Anstieg rauf bis auf das Moselplateau, die Anstrengung wird mit einem tollen Ausblick über die Mosel belohnt. Hoch oben, über der Mosel wandern wir bis zur Mönch-Felix-Hütte, einem Aussichtsturm mit herrlichem Panoramaausblick. Dort kann man super Pause machen und muss dann nur noch die letzten 300 Meter zurück zum Auto.

Wem die knapp 6 km dieser abwechslungsreichen Runde zu wenig sind, der kann aus Niederfell optional auch den Traumpfad Schwalbergstieg mit insgesamt 13,2 km gehen. Es ist also für jeden etwas dabei.

Viel Spaß an der Mosel wünscht dir dein Frank.

Wandertipp: Mannebächer Energie- und Naturpfad

Wandertipp: Mannebächer Energie- und Naturpfad

Kurze Wanderung für die ganze Familie

Unbeständiges Wetter hält dich auch nicht vom Wandern ab. Besser als zu Hause rumzuhängen ist eine kleinere Wanderung am besten mit Einkehrmöglichkeit. Unser Tipp: der Mannebächer Energie- und Naturpfad. Nur 3,5 Kilometer lang mit wenigen Anstiegen, eignet sich der Weg perfekt für einen kurzen Familien-Ausflug. Ausgangspunkt der Runde ist das Erlebnisfeld am Ortsrand von Mannebach. Hier sind ausreichend Parkmöglichkeiten und nach der Tour lässt es sich hervorragend ausruhen. Dabei haben die Kids Rund um den Weiher tolle Spielmöglichkeiten. Wer Einkehren möchte, kann direkt in Mannebach das Hunsrücker Hexenhaus besuchen. Hier erwarten dich viele lecker Hunsrücker Spezialitäten in absoluter top Bio-Qualität. Oder nur 10 Minuten entfernt, findest du in der rustikalen Junkersmühle, leckeren selbstgemachten Kuchen, kleinere warme Gerichte und super leckere belegte Brote! Beide Einkehrmöglichkeiten kann man entweder nach der Tour besuchen oder mit einem kleinen Abstecher auch in die Runde mit eingebauen.  

Mehr Infos auf zum Weg auf:

https://erlebnisfeld-mannebach.de/energiepfad/

Unsere Beiden Wanderexpertinnen Anita und Claudia haben den Weg auch schon gemacht und ausführlich in Ihrem Blog beschrieben, hier der Link dazu:

 https://aktiv-durch-das-leben.de/der-mannebaecher-energie-und-naturpfad-ueber-strom-honig-und-schiefer

Viel Spaß beim Nachwandern!

Wandertipp: Lützbachtal

Wandertipp: Lützbachtal

In Ruhe die Natur genießen im Lützbachtal

Es steht etwas im Schatten der beiden größeren und zugegeben auch etwas spektakuläreren Täler, dem Ehrbach- und Baybachtal. Dennoch lohnt sich ein Besuch im wunderschönen Lütztal, gerade wenn man etwas mehr Ruhe sucht. Am Besten startet man an der Quelle, unterhalb von Sabershausen. Elf wunderschöne Kilometer später wird man wieder vom dichten Hunsrückwald in Lütz ausgespuckt. Wer noch Lust hat, der macht kurz vor Lütz noch einen Abstecher hoch zum Josefsblick, und genießt die Aussicht über das Tal und dem Ort. Wir hatten unseren Spaß und können diese Tour nur weiterempfehlen.

Das Tal bietet aber weit mehr als nur einen Wanderweg. Der Schiefergrubenweg Lütz zum Beispiel, der den Wanderern die damalige Schieferindustrie etwas näher bringt. Insgesamt elf Gruben gab es in der Gegend, mit klangvollen Namen wie Westfalia, Himmel und Glückauf. Heute sind die Schieferstollen, zum Fledermausschutz und aus Sicherheitsgründen. verschlossen. Die Neugier befriedigen daher Informationstafeln und geben einen guten Eindruck vom der einstigen Arbeit unter Tage. Dieser Rundweg beginnt und Endet in Lütz, führt unter anderem über den Aussichtspunkt Hauslay und ist mit etwa 7 km und 300 Höhenmetern etwas kürzer, als die von uns getestete Runde.

Also ab mit euch ins Lütztal!
Traumtäler Mountainbike-Tour

Traumtäler Mountainbike-Tour

Die Täler und Höhen der Region auf dem Rad genießen

Lust auf Hunsrück Pur? Wie wäre es mit einer Radtour durch die traumhaften Täler unserer Region? Zu diesem Zweck haben wir eine schöne Rundtour aus ein paar der beliebtesten Wanderstrecken der Region gebastelt. Diese „Traumtäler Mountainbike-Tour“, wie wir sie mal spaßeshalber nennen wollen, startet und endet am Bahnhof in Kastellaun. Hier können im Anschluss die verbrannten Kalorien auch direkt wieder mit einem leckeren Eis aufgefüllt werden. Die Strecke ist etwas mehr 30 km lang und führt dich durch die traumhafte Hunsrücklandschaft.

Die Tour hat fast 100 % Trail Anteil, ist aber nicht zu technisch. Mit dem E-Bike ist es eine mega schöne Feierabend Runde. Ohne Antrieb sollte man sich besser einen Tag Zeit lassen und kann einen schönen Familienausflug daraus machen. Da die Strecke keine all zu heftigen Passagen hat, ist die Tour super für MTB-Affine Kids. Wasserfall, Burgruine, Mühlen und drei der schönsten Hunsrücker Täler erwarten die Dich. Der Anstieg hoch nach Mörsdorf hat es nur etwas in sich, ist aber zu bewältigen. Wer die Tour noch verlängern möchte, kann in Höhe des Lindenhofs noch einen Schlenker nach Mörsdorf evtl. zur Geierlay Hangeseilbrücke machen.

Hier eine Kurz-Beschreibung: Oder du lädst dir die Tour-Daten auf Komoot herunter - HIER !
Vom Parkplatz am Bahnhof geht's, der Beschilderung des „3-Täler-Weg“ Wanderweges folgend, durch ganz Kastellaun, ab ins Dünnbachtal. An der Sulzmühle zweigt man aus diesem Tal ab und folgt der Beschilderung der „Mirza Alpe“ – ebenfalls eine sehenswerter Wanderweg- bis steil hinauf, auf die Mörsdorfer Höhe. Hier hat man die Option die Geierlay-Brücke zu besichtigen, oder direkt die Landesstraße L204 zu überqueren und hinab ins Balduins Tal zu radeln. An der Burgruine Balduinseck fährt es sich immer leichter. So kann man auf dem Weg nach Bell die Landschaft des wundervolle Wohnrother Bachtals voll und ganz genießen. Vorbei an Beller Erlebnispark – mit etwas Glück kannst du noch einen Blick auf einen Tiger, ein Kamel oder Lemuren im Freigehege erhaschen – rollt man dann über den Schinderhannes-Radweg nur noch ein Kilometer bergab und ist zurück am Parkplatz und natürlich auch der Eisdiele 😉.


Die Mosel sportlich-wandern genießen

Die Mosel sportlich-wandern genießen

Moselsteig Etappe 19 von Cochem nach Pommern

Die 19. Etappe des Moselsteigs von Cochem nach Pommern. Halten wir zunächst fest: diese Etappe ist wunderschön, aber auch sehr lang. Am Ende hat man fast 25 km auf der Uhr, es ist also ein gewisses Maß an Ausdauer gefordert.

Wem das zu viel ist, dem kann ich Empfehlen, die Etappe abzukürzen und schon in Klotten zu enden. Eine Verlängerung ist auch möglich, indem du die Wanderstrecke Dortebachtal noch mit integrierst. Logistisch ist Klotten ein guter Punkt für das Ende der Wandertour, denn es fährt alle paar Minuten ein Zug zurück nach Cochem. In Ferienzeiten und besonders am Wochenende kann es in der touristisch sehr beliebten Moselstadt Cochem etwas überfüllt sein, es lohnt sich also eine etwas weniger stark besuchte Zeit für diese Wanderung zu wählen.

Die Strecke startet in der Cochemer Altstadt am Enderttor bzw. an der kurz dahinterliegenden Sesselbahn. Du parks am Besten im Parkhaus, oder direkt hinter dem Bahnhof. Letzteres hat den Vorteil, dass man nach der Rückfahrt mit der Bahn direkt ins Auto steigen kann.

Aber erstmal  laufen wir los: Von der Sesselbahn geht es steil bergab bis zum Bergkreuz. Ab hier schlängelt sich der Moselsteig immer an der Abbruchkante zwischen Eifel und der Mosel entlang und beschert traumhafte Ausblicke, bis nach Klotten. Jetzt hat man mehrere Optionen, die vielleicht schönste führt hinter Klotten durch das Dortebachtal hinauf auf die Eifel-Höhe. Ein absolutes Highlight des Dortebachtals ist der ca. 5 m hohe Wasserfall. Ein super ausgeschilderter Rundwanderweg führt wieder zurück nach Klotten. Von hier hat man die Möglichkeit direkt mit der Bahn zurück nach Cochem zu fahren. Wem das noch nicht genug ist, der kann den Moselsteig weiter laufen bis nach Pommern, oder sogar bis nach Karden. In beiden Ortschaften hat man wiederum die Möglichkeit mit einem Zug nach Cochem zurück zu fahren.

Die Strecke zwischen Klotten und Pommern zieht sich aber enorm lang, weil der Moselsteig hier weg von der Mosel und über den Eifelort Keil führt. Wer also Lust auf ein sportliches Wandererlebnis in der traumhaften Mosellandschaft hat, dem legen wir diese Moselsteig-Etappe wärmstens ans Herz.

Hier der Link zu der Tour in Komoot:
https://www.komoot.de/tour/370254262?ref=wtd
Wandertipp: Kraxelspaß rund um Mittelstrimmig

Wandertipp: Kraxelspaß rund um Mittelstrimmig

Kurze Klettersteig-Tour für die ganze Familie

Heute picken wir uns die Highlights heraus! Die kleine Tour rund um Mittelstrimmig führt zu den Klettersteigen auf der Traumschleife Layensteig Strimmiger Berg, ist aber deutlich kürzer. Damit ist sie wie gemacht für die ganze Familie mit Kindern ab 5 Jahren.

Von der Schule in Mittelstrimmig aus folgt die Route zunächst einem breiten Schotterweg ins Tal, wo nach ein paar Kurven die ersten Kletterfelsen zu sehen sind. Am alten Wegekreuz an der Schinnkaul halten wir uns rechts und überqueren den Flaumbach. Hier lädt eine Bank zur kurzen Pause ein, bevor es auf den Burgberg-Klettersteig geht. Hier bringen uns Leitern und Tritte auf das Plateau - wenn wenig Betrieb ist, kann man dort oben optimal Rast machen. Wer nicht ganz schwindelfrei ist, nimmt jetzt schon den späteren Abstieg, um von hinten auf den Burgberg zu kommen und die Aussicht ins Flaumbachtal zu genießen.

Über den Abstieg kommen wir zurück zum Flaumbach und biegen - wieder am Wegekreuz Schinnkaul - jetzt nach rechts auf den Klettersteig Schinnkaul. Der führt abwechslungsreich über Leitern und Natursteine-Tritte. Im weiteren Verlauf gibt's noch weitere Kraxelstellen. Vorbei an den Mauern einer alten Unterkunft am Liesenicher Schieferstollen und einem "Stillen Örtchen" im Wald - lasst Euch überraschen - führt der Weg aus dem Tal und über schöne Wiesen und Felder zurück nach Mittelstrimmig.

Mit dem Burgberg-Klettersteig, den man sonst auch weglassen könnte, waren wir auf gemütlicher Tour ca. 4 Stunden unterwegs - davon ca. 2,5 Stunden reine Gehzeit. Dank der Klettersteige haben das auch die Kids super gerne mitgemacht und waren uns oft voraus.

Also nichts wie los!

Hier gibt's die Tourenbeschreibung von Franks Route.
Und hier für die gesamte Traumschleife Layensteig Strimmiger Berg.

Ein großes Dankeschön an Philip Berghoff für Text und Fotos!
Wandertipp: Limobaum

Wandertipp: Limobaum

Zwei familienfreundliche Wegoptionen im traumhaften Baybachtal

Es ist der Sommer 2020. Deutschland im Lockdown. Meiner Familie und mir ist langweilig. Da erinnere ich mich an Pipi Langstrumpfs Limobaum und beschließe, dieses Abenteuer auch für meine Familie möglich zu machen. Diese verrückte Idee führte mich in das wunderschöne Baybachtal, wo ich den perfekten Baum fand und die ersten Sinalco-Flaschen versteckte.

Nun, nach über 12 Monaten und unzähligen Füllungen des Baumes, erfreut er sich größter Beliebtheit bei großen und vor allem bei kleinen Abenteurern.

Willst du den Limobaum auch mal besuchen, aber die ganze Traumschleife ist dir (und deinen Begleiter:innen) zu viel? Dann habe ich extra für dich zwei Routen ausgearbeitet:

  • Eine kurze Familientour von gut 4 km, inklusive Mini Klettersteig und Wasserfall
  • Eine etwas längere Tour über 6 km, die komplett mit dem Kinderwagen zu bewältigen ist

Die kürzere Familientour beinhaltet viele der Highlights des Baybachtals. Die etwas längere Kinderwagen-Tour führt dich zunächst etwas weg vom Baybachtal, über den Saar-Hunsrück-Steig und den Fahrweg herunter Schmausemühle. Ganz in der Nähe der Gaststäte ist dann auch der Limobaum. Von dort nimmst du die ausgeschilderte Abkürzung zur Traumschleife Baybachtal. Danach geht es steil und direkt hoch zum Parkplatz.

Selbstverständlich führt dich auch die Traumschleife am Limobaum vorbei, für die gut 10 km sollte man sich aber gut ausrüsten, trittsicher sein und vier bis fünf Stunden Zeit lassen.

Die beiden Kurzvarianten findest du, wenn du den beiden Komoot-Links folgst. Aktuell ist sogar die Schmausemühle wieder geöffnet, auch hier lohnt sich ein Besuch. Bitte vorher auf jeden Fall die Homepage prüfen, wir wissen ja alle wie schnell sich Öffnungen dieser Tage ändern können.

Ich wünsche dir von Herzen viel Spaß bei deinem Abenteuer im Baybachtal und beim Genuss einer leckeren Limo, frisch aus dem Baum 😊.

Liebe Grüße

Frank

 

Komoot Links:

Kurze Familienrunde: https://www.komoot.de/tour/369564338?ref=wtd

Kinderwagen Tour: https://www.komoot.de/tour/378720503?ref=wtd

 

Schmausemühle: https://www.schmausemuehle.de/

Abenteuer Spontanwanderung - Martin berichtet

Abenteuer Spontanwanderung - Martin berichtet

 Oberwesel – Gründerrodehaus - Spitzen Stein

Wir haben Zeit, es ist trocken, wenn auch die Sonne sich eher selten blicken lässt. Was wollen wir machen? Na am besten wandern. Schnell ist entschieden, dass die Morgenbachrunde im Binger Wald in Augenschein genommen wird. Beim Start mit dem Auto in Simmern lachte uns die Sonne an. Schon nach 5 km Schnellstraße sehen wir über dem Soonwald dunkle Wolken hängen. Davon lassen wir uns nicht entmutigen, denn wir wollen ja in den Binger Wald, da ist es ja trocken. Als wir durch Dörrebach rollen, fallen schon die ersten Regentropfen auf die Frontscheibe. Wir sind weiterhin guten Mutes zu wandern. Als jedoch, hinter Waldalgesheim Hagelkörner unsere Frontscheibe zieren, erreicht die Wanderstimmung den Tiefpunkt. Unser geplanter Weg durch Morgenbachtal mit Start an der Gaststätte Forsthaus Jägerhaus wird nichts mehr. Wollen wir nach Hause, ein klares nein. Vielleicht ist es vorbei wenn wir einen anderen Einstieg nehmen, sind ja schließlich nur Schauer. Also fahren wir weiter Richtung Bingen, Richtung Trechtingshausen und dort zum Steinbruch. Nix war’s. Überall Regen und dunkle Wolken. Schade, aber wir wollen immer noch wandern. Vielleich eine Traumschleifen zwischen hier und Koblenz: Die Rheingold-Traumschleife oder die Fünfseen-Runde? Während wir so überlegen sahen wir den Himmel hinter Bacharach blau und immer heller werden. Also ab in diese Richtung. Als wir in Oberwesel ankommen hält es uns nicht mehr im Auto. „Wir starten einfach hier.“

Hier gibt es den Oelsbergsteig und auf der Höhe den Spitzen Stein. Da kann man was draus machen. Dann halt kein „Ausgeschilderter Weg“ sondern ganz spontan auf eigene Faust. Auto geparkt, Rucksack auf den Rücken und los geht es, vollen Mutes, zum Oelsberg. Freudig schreiten wir voran bis zur nächsten Überraschung: Klettersteig wegen Felssturzgefahr gesperrt. Dann also der Umleitung folgend einen verdammt steilen Pfad hinauf. Kalt ist uns jetzt auf jeden Fall nicht mehr. Als wir am Günderodehaus ankommen sind bereits ein paar Schweißperlen an uns heruntergelaufen. Von hier aus sind eine Traumschleife und ein Traumschleifchen beschrieben. Wir bleiben erstmal weiter auf der Umleitung des Rheinburgenwegs. Kurz darauf erblicken wir eine Metallstatue, die sich als Troll herausstellt. Nach einem Foto geht es weiter und schon wartet die nächsten lustigen Figuren auf uns, den ganzen Weg bis zur K95. Ab hier wechselt der Fokus auf die schönen Ausblicke ins Rheintal. Besonders schön auch bei Maria Ruh, auch wenn das Café dort Corona bedingt leider geschlossen ist. Die beiden schönen Schaukeln und ein Pavillon laden zwar zur Rast ein, wir gehen aber weiter.

Unsere improvisierte Route gefällt uns richtig gut und führte uns nun durch Urbar in Richtung Spitzen Stein. Erst ein breiter Feldweg und dann durch den Wald, wo uns ein Reh ein paar Meter begleitete, wanderten wir weiter. Ein führt uns dann zum Spitzen Stein mit seinem neu erbauten Metallturm. Schnell hoch, doch ein längeres verweilen ist wegen des starken Windes nicht angeraten. Schnell ein paar Fotos und dann runter und in die große Hütte zum vespern. Der Rucksack musste ja auch mal leichter werden - lecker. Weiter geht es, entlang eines Pfads, der einige Höhenmetern durch den Wald für uns bereit hält und Richtung Rheinhöhenweg (ehemals Fernwanderweg mit R beschildert). Heraus kommen wir, über Teer- und Feldwege, am Günderodehaus. An diesem ehemaligen Filmhaus befindet sich auch der 7 Jungfrauenblick mit genialem Blick ins Rheintal. Jetzt geht es lange abwärts, zurück nach Oberwesel. Stolz aus einem Tag der, im Wahrsten Sinne des Wortes, beinahe ins Wasser gefallen wäre, doch noch eine solch spannenden Ausflug gemacht zu haben. Überraschende Troll-Begegnungen, jede Menge Highlights, tolle Aussichten, einige Höhenmeter und ein paar wundervolle Stunden unter blauem Himmel. Was will das Wanderer-Herz mehr! Was für ein erlebnisreicher Tag. Nun schnell den Rucksack ins Auto geladen und mit allerbesten Erinnerungen starteten wir die Heimreise.

Die "Hard Facts" zu unserer Tour:
Länge:  11,16km
Höhenmeter: 422m
Gehzeit von Martin und Anke: 3:27:47

Vielen Dank Martin, für diesen tollen Bericht!
Clever gekleidet im Frühling

Clever gekleidet im Frühling

So funktioniert das Zwiebelprinzip in der Praxis

Warme Sonnenstrahlen und kühle Abende, frischer Wind und immer mal ein Schauer: Der Frühling machen die Kleiderwahl zur Herausforderung. Wir zeigen Dir, worauf es ankommt - im Alltag und beim Sport.

Die Idee ist einfach: mehrere Schichten übereinander, möglichst geschlossen und aufeinander abgestimmt. Aber hier ist auch schon die Schwierigkeit: als unterste Schicht die alte Baumwoll-Unterhose oder ein schlabbriges T-Shirt und schon sind Feuchtigkeit und Unterkühlung vorprogrammiert, wenn Du ins Schwitzen kommst.

Das Baselayer, Deine 1. Kleidungsschicht, soll stattdessen möglichst eng an der Haut anliegen. Funktionsmaterialien oder Merinowolle sorgen dafür, dass Schweiß und Feuchtigkeit vom Körper weggeleitet werden. Je nach dem, wie kalt es ist, kommen als Baselayer auch langärmelige Teile zum Einsatz. Ich mag das natürliche Hautgefühl von Merinowolle und nehme deshalb gerne ein Teil von Icebreaker, besonders zum Wandern.

Die zweite Schicht dient der Isolation - hier setze ich oft auf mehrere Teile. Denn ein dünner Fleecepulli und eine leichte Weste lassen sich einzeln oder zusammen anziehen. Das ist weit besser als ein dickes Fleece-Teil oder gar ein Wollpullover, die im Zweifelsfall schnell zu warm sind. Hier gilt es, die Schicht den Temperaturen anzupassen: oft ziehe ich meine Weste schnell aus, habe sie für die Pausen aber immer griffbereit. Denn wenn ich mal stehe, dann kühle ich auch schnell wieder aus.

Die Midlayer-Schicht ist in der Regel nicht wind- und wasserdicht, dafür aber perfekt atmungsaktiv. Sie wird durch eine Wetterschutzschicht ergänzt - und der Name sagt es schon: zum Einsatz kommt diese Schicht hauptsächlich, wenn es nötig ist. Ansonsten bleibt sie im Rucksack. Eine Regenjacke ist ein klassisches Beispiel. Wenn es nicht in die Berge geht und kein langanhaltender Regen zu erwarten ist, dann greife ich auch gerne zu einer Windjacke. Die halten auch ein paar Tropfen Wasser aus und sind dafür deutlich atmungsaktiver. Gerade beim Trailrunning reicht mir eine gute Windjacke oft auch im leichten Regen.

Das Zwiebelprinzip gilt übrigens nicht nur für Shirts und Hosen: auch Handschuhe und Mützen lassen sich super kombinieren. Zwei Schichten decken dabei einen großen Temperaturbereich ab.

Und woher weißt Du jetzt, ob Du richtig gekleidet bist? Ich ziehe mich nach Gefühl an und gehe dann zum Test vor die Tür. Ist es mir nach einem kurzen Gang ums Haus total kalt, fehlt eine dünne Isolationsschicht. Ist es mir angenehm warm, dann hab ich eine dünne Schicht zu viel an. Denn wenn Du beim Start Deiner Tour schon warm bist, dann ist Dir in Bewegung bestimmt schnell zu warm.

Dir fehlt noch eine Schicht für Deine perfekte Zwiebel oder Du hast Fragen zur optimalen Kombination? Dann komm vorbei! Wir helfen Dir gerne!
Yoga für Läufer*innen

Yoga für Läufer*innen

Über die positive und stärkende Wirkung von Yoga als Ausgleichssport für Läufer*innen.

Auch wenn die Meinungen zum Thema Ausgleichssport sehr kontrovers diskutiert werden, so können wir Yoga als Ergänzung zum Laufen wärmstens empfehlen. Im Folgenden geben wir eine Übersicht der Wirkung von Yoga und zeigen euch, wie ihr kinderleicht den Einstieg in eure ersten Yogaübungen meistert.

Yoga für ein verletzungsfreies Laufen

Gezielte Yogaübungen fördern die Mobilität des Körpers ebenso, wie die Kräftigung der Muskulatur und der Körperstabilität. Sie helfen dir bei der Dehnung tiefliegender Körperstrukturen und befreien verkürzte Muskelstränge. Yoga hat damit entscheidenden Einfluss auf einen natürlichen Bewegungsablauf und dient als ideale Prävention vor den gängigen Läuferleiden.

Yoga für eine aktive Regeneration und erhöhte Leistungsfähigkeit

Ein vertiefter Yoga-Atmen regt zahlreiche Körperfunktionen an und trägt zu einer aktiven Regeneration bei. Gute Regenation nach harten Einheiten ist schließlich das Zünglein an der Waage für ein effektives Training. Schließlich finden hier die wesentlichen Anpassungen für einen erhöhten Leistungszustand statt.  

Darüber hinaus besitzt Yoga eine entspannende und stressreduzierende Wirkung. Alltagsverspannungen, Sorgen und Ängsten, die wir aus unserem oft überladenen Alltag und sitzender Tätigkeit mitbringen, steuert Yoga wirkungsvoll entgegen.

Läufer*innen verlieren sicher nichts, wenn die Laufschuhe mal einen Abend im Schrank bleiben. Probiert euch stattdessen doch einfach mal auf der Yogamatte aus. Eure Gesundheit wird es euch danken!

Für wen ist Yoga geeignet?

Yoga können wir uneingeschränkt weiterempfehlen. Regelmäßig ist von Lauffreunden zu hören, dass ihnen Yoga zu spirituell angehaucht erscheint und sie deshalb Abstand nehmen. Dazu ist zu sagen, dass es im Yoga unzählige Richtungen und Zugänge gibt. Der spirituelle Zugang ist einer davon, längst aber nicht der Einzige. Im Laufsport wird die 50 Meter Sprintdisziplin auch nicht mit einem Ultratrail im Bergland gleichgesetzt. Niemand sollte Bedenken davor haben, beim Yoga gleich in die Meditation des Lotussitzes gedrängt zu werden. Im Gegenteil: Zahlreiche Yogaübungen sind sehr einsteigerfreundlich und pragmatisch konzipiert. Viele Yogalehrer*innen konzentrieren sich zudem auf einen sportlichen Ansatz beim Yoga.

Wie starte ich mit Yoga?

Wenn ihr euch an Yoga heranwagen möchtet, so sucht ihr am besten nach einem örtlichen Yogakurs, wo ihr unter professioneller Anleitung praktizieren könnt. Auch die Krankenkassen bieten solche Kurse teils kostenlos an.

Wer Yoga lieber für sich alleine ausprobieren möchte, dem können wir die App YogaEasy ans Herz legen. Hier gibt es unzählige Videos zu verschiedenen Yogastilen mit unterschiedlichen Anspruchsleveln. Diese sind auch bestens für Einsteiger geeignet.

Frank hat auch schon einige gute Erfahrungen im Yoga Studio von Markus Reiter in Simmern gesammelt

Viel Spaß beim Ausprobieren und Namaste.

Sportliche Grüße,

Mario

www.trailrunning-hunsrueck.de/ Insta und FB: Unterwegs auf neuen Pfaden)

Wanderschuhe richtig putzen

Wanderschuhe richtig putzen

Unsere Reihe: Frank erklärt

Mit der richtigen Pflege bleiben deine Wanderschuhe lange ein treuer Outdoor-Begleiter. In diesem Video zeige ich dir ausführlich, wie es geht.

Natürlich beraten wir dich auch gerne im Laden oder telefonisch. Alle Pflege- und Reinigungsprodukte erhälst du ebenfalls bei uns.
Wandertipp: Teufelsfels bei Hennweiler.

Wandertipp: Teufelsfels bei Hennweiler.

Grandiose Aussicht und gemütliche Blockhütte

Der Spruch: "Viele Wege führen nach Rom" passt sehr gut zu diesem Naturmonument. Von leicht bis schwer, von lang bis kurz ist hier für jeden Wander-Geschmack eine Strecke dabei. Neben der sehenswerten Felsformation gibt es den 14 Meter Hohen "Langen Heinrich", von dem aus man, bei guter Sicht, einen phantastischen Rundumblick hat. Seit kurzem kommt noch die wunderschöne, neue Blockhütte dazu, die zum Rasten einlädt.
Frank hat mit seiner Familie bei Hennweiler geparkt und hat von dort aus eine etwa 5,3 km lange Runde durch den traumhaften Winterwald gewählt.
 
Wandertipp: Traumschleife Klingelfloß

Wandertipp: Traumschleife Klingelfloß

Idyllische Wanderung rund um den Binnenberg

Warum in die Ferne schweifen, wenn das gute liegt so nah? Gerade mal 7 km von unserem Shop in Kastellaun entfernt liegt diese kleine aber feine Traumschleife zwischen Laubach und Klosterkumbd führt euch auf vielen schönen Wald-Pfädchen über 8 km rund um den Binnenberg. Für eine Pause empfiehlt sich das malerische Klingelfloß. Viel Spaß beim ausprobieren! Hast du dir dein Spiegelbild schon im See vor der kleinen Hütte angeschaut?
Wandertipp: Traumschleife Layensteig Strimmiger Berg

Wandertipp: Traumschleife Layensteig Strimmiger Berg

Bachromantik, gepaart mit Action auf dem Klettersteig

Wer hat lust auf etwas Action im Schiefergestein? Dann ist der Layensteig eine gute Wahl. Nicht nur die Klettersteige fordern den Wanderer, auch die Länge von 13,8 km hat es in sich. Ein schöner Bach fließt auf großteilen der Strecke, der Pfad ist nur leider von Waldarbeiten etwas verfahren und daher nicht mehr ganz so naturbelassen und fordert etwas durchhaltevermögen. Das wird aber definitiv durch die 3 wundervollen Klettersteig-Abschnitte und die grandiose Aussichten in den Hunsrück und ins Moseltal bis in die Eifel belohnt. Die Klettersteig-Stellen können umgangen werden. Außerdem verläuft der Weg vorbei an alten Schieferstollen und der mit dem Abbau verbundenen Infrastruktur aus Abraumhalden und rekonstruierten Wohnhäusern der ehemaligen Schieferstollenarbeiter.
Wandertipp: Valwig - Valwiger Berg

Wandertipp: Valwig - Valwiger Berg

Alpin-Feeling an der Mosel

Einen wunderschöne, fast schon alpine Moselwanderung von etwa 6 km. Wir parken in Valwig und folgen dem durchaus anspruchsvollen Breva - Wein und Weg Wanderpfad Richtung Valwig Berg. Ein Toller Pfad durch steile Weinberge mit großem Erlebnisfaktor - Festes Schuhwerk empfohlen. Dort angekommen schauen wir uns kurz die wunderschöne Wallfahrtskirche an und folgen ein kurzes Stück der Straße bergab, um rechts wieder in den raschelnden Laubwald abzubiegen. Mit einigen schönen Ausblicken oberhalb von Valwig geht es weiter durch die Weinberge und dann zurück ans Moselufer. Hier kann man permanent Straße laufen, aber auch die kleine Abkürzung durch den Weinberg ist sehr zu empfehlen.
Nachhaltigkeit bis zu Ende Gedacht

Nachhaltigkeit bis zu Ende Gedacht

deuter repariert alless

Bei Deuter stehen Qualität und Nachhaltigkeit im Vordergrund. Deshalb gibt der deutsche traditionshersteller von Rucksäcken, Schlafsäcken und Zubehör auf alle seine Produkte ein Versprechen und bietet einen lebenslangen Reparaturservice für deine Lieblingsstücke. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, dann schau doch mal auf www.deuter.com/promise Wir führen genau aus diesem Grund ein großes Sortiment an Deuter Produkten und bieten dir für jede Tour die richtige Ausrüstung. Kommt doch einfach vorbei und lasst dich beraten.
Natur erleben - Umwelt schützen

Natur erleben - Umwelt schützen

Franks Tipps für nachhaltigen Konsum

Ich liebe die Natur! Deshalb bin ich jede Minute mit meiner Familie draußen. Und deshalb habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und freue mich über jeden von Euch, der diese Liebe teilt. Meine Kinder zeigen mir aber auch immer wieder, wie wichtig es ist, dass wir Alles für den Erhalt von Umwelt und Natur tun. Damit wir unseren Kindern die herrlichen Wälder im Hunsrück genau so zurücklassen, wie wir sie kennen. Oder sogar noch ein bisschen besser.

 

Als Händler stehen wir da in einer besonderen Verantwortung: wir leben davon, dass Du bei uns kaufst und tragen die Verantwortung für Mitarbeiter und Familien. Trotzdem – oder besser: genau deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, mit all unseren Entscheidungen die Umwelt und Natur zu schützen.

 

Deshalb verkaufen wir Dir nur Sachen, die wir selbst nutzen und gut finden, damit Du möglichst lange Freude daran hast. Bei uns im Laden kannst Du alle Teile in Ruhe ausprobieren, anprobieren und testen. Wir beraten Dich mit unserer persönlichen Erfahrung und verkaufen Dir nur, was wirklich passt – zu Dir und Deiner Nutzung. Unsere Devise dabei: die Ausrüstung soll so technisch wie nötig sein und so einfach wie möglich. Sie soll lange halten und gut zu reinigen sein. Wir zeigen Dir gerne, wie wir unsere Schlafsäcke, Zelte und Seile pflegen, wenn Du das nächste Mal im Laden bist.

 

Im Fall der Fälle muss sich gute Ausrüstung natürlich auch reparieren lassen. Ein kleiner Riss macht noch keine Jacke oder Hose zum Plastikmüll – davon gibt‘s doch eh schon zu viel. Manchmal ist der Schneider unseres Vertrauens die beste Wahl, um Deine geliebten Klamotten zu reparieren. Ansonsten helfen aber auch die Hersteller: so gut wie alle Marken, die wir verkaufen, reparieren Schuhe, Kleidung und Ausrüstung. Ich selbst habe auch schon viele Sachen nähen lassen, statt sie auszutauschen und freue mich immer wieder über die Geschichten, die meine Kleidung damit erzählt.

 

Damit Du Dir ganz sicher sein kannst, ob der neue Laufschuh passt, ob das Laufen mit Stöcken für Dich das richtige ist oder Du Dir wirklich ein Klettersteigset kaufen möchtest, bieten wir Dir übers ganze Jahr Produkttests an. So wie neulich beim Klettersteigtag, den wir zusammen mit dem DAV und Ausrüstung von Edelried gemacht haben. Frag einfach nach, welche Termine als nächstes anstehen!

 

Auch die Marken bei X-Sport sind Vorreiter, was Klimaschutz, nachhaltige Produktion und faire Arbeitsbedingungen betrifft: Patagonia, Vaude und Keen zum Beispiel. Denn wenn Du schon eine gute Jacke, neue Schuhe oder einen Rucksack kaufst, die Dich bei Deinen Abenteuern in den nächsten Jahren begleiten, dann sollen sie doch auch nachhaltig produziert sein. Du merkst den Unterschied bestimmt, wenn Du Dein Gesicht in die Kapuze kuschelst. Mehr Infos zum Engagement einiger unserer Marken findest Du unter diesem Text.

 

Wir bei X-Sport haben uns entschieden: für Natur, Klimaschutz und eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder. Und gegen Wegwerfprodukte, Tonnen an Verpackungsmüll und unnötige Retouren für auf gut Glück bestellte Massenware.

 

Mach Du auch mit, damit wir gemeinsam einen Unterschied machen!

 

Euer

Frank und das Team vom X-Sport Kastellaun

 

Patagonia

 

Bei Patagonia ist Umweltschutz kein "Beiprodukt", sondern Kern des Unternehmens. Seit seiner Gründung setzt sich Patagonia für die gleichnamige Region in Argentinien ein, für Naturschutz weltweit und für die faire und nachhaltige Produktion von Kleidung und Ausrüstung. Mit seinen wornwear-Aktionen wirbt der Hersteller dafür, weniger zu kaufen und Ausrüstung reparieren zu lassen, statt sie einfach auszutauschen.

Wir finden: so muss es sein. Und haben selbst jeder ein Patagonia Lieblingsteil im Schrank.

Alle Infos zum Engagement von Patagonia findet Ihr hier:

https://eu.patagonia.com/hu/de/environmentalism.html

 

 

Vaude

 

VAUDE ist Vorreiter unter den "grünen" Outdoor-Marken: seit 2001 arbeitet das deutsche Unternehmen nach bluesign, dem weltweit strengsten Standard für Umwelt- und Verbraucherschutz in der Textilproduktion. Die Kriterien des eigenen Labels GreenShape gehen sogar noch darüber hinaus und beinhalten den gesamten Lebenszyklus eines Produkts – vom Design über die Materialien bis zu Pflege und Recycling.

In der Sommerkollektion 2020 werden 97% der Bekleidung GreenShape zertifiziert sein. Da kann man sich guten Gewissens seinen nächsten Kuschel-Pullover aussuchen.

Vaude ist super transparent zu seinen Produktionsbedingungen. Klickt doch mal rein:

https://nachhaltigkeitsbericht.vaude.com/

 

 

Keen

 

"Wir sind nicht einfach nur hier, um Schuhe herzustellen. Wir müssen mehr tun." Dieses Motto ist bei KEEN gesetzt: wasserdicht trotz Verzicht auf PFC-haltige Chemikalien, Leder aus zertifizierten Betrieben und hohe Standards für Mitarbeiter in den Betrieben sorgen für geringstmöglichen Einfluss auf Menschen und Umwelt.

Damit Du und Deine Kinder die Umwelt mit den Füßen perfekt erleben können, lassen die leichten und flexiblen Schuhen den Zehen genug Platz und bieten trotzdem den nötigen Schutz. Die richtigen Schuhe also für den Schritt in die Zukunft.

Alles zu Keens Bestrebungen für Umwelt und Natur liest Du hier:

https://www.keenfootwear.com/reducing-impact.html

 

 

tentree

 

Der Deal steckt im Namen: pro produziertem Teil pflanzt tentree 10 Bäume. 25 Millionen sind es bereits – und noch lange nicht Schluss: die beiden Brüder Derrick und Kalen wollen bis 2030 weltweit 1 Milliarde Bäume pflanzen und zur umweltfreundlichsten und fortschrittlichsten Marke auf dem Planeten werden. Finden wir gut! Und haben brandneu coole Shirts, Tops, Hoodies und Mützen der Kanadier für Euch im Laden.

 

Hier liest Du mehr über die Mission von tentree:

 

https://www.tentree.com/pages/company

Laufschuhe: Verschleiß erkennen

Laufschuhe: Verschleiß erkennen

Taugt dein Schlappen noch für die neue Saison?

Du willst im Frühjahr wieder ins Laufen einsteigen und bist dir nicht sicher, ob deine Schuhe noch taugen? Dann helfen dir vielleicht die folgenden Tipps. In jedem Fall kannst du mit den Schuhen aber auch bei uns vorbeikommen. Wir helfen dir gerne und sagen dir auch, wenn die Schuhe noch gut sind. Versprochen! Denn der Schuh muss einerseits in Ordnung sein, andererseits kommt es auch drauf an, wie du damit läufst - und dabei siehst du dich ja selten selbst...

Das kannst du zu Hause testen:
Sohle: ist die Sohle auf einer Seite stärker abgenutzt als auf der anderen? Das deutet auf Pronation oder Supination hin, ein Abknicken des Fußes. In dem Fall solltest du deinen Gang von einem Experten analysieren lassen. Ansonsten sollte die Sohle nicht brüchig und flexibel sein.

Zwischensohle: Schau an der Seite, ob die Schaum-Dämpfung deiner Schuhe sich noch gut eindrücken lässt oder ob sie brüchig, rissig oder verhärtet ist. Dazu kannst du auch die Einlegesohle herausnehmen und die Dämpfung mit dem Finger eindrücken. Eine schlechte Dämpfung geht auf die Gelenke - ist der Schuh zu hart, hast du sie vielleicht doch plattgelaufen?

Obermaterial: Prüfe, ob der Schuh auf der Oberseite Scheuerstellen oder kleine Löcher hat. Die kann man im besten Fall kleben oder flicken - aber wenn der Schuh z.B. immer vorne am kleinen Zeh durchwetzt, dann passt der Leisten evtl. nicht zu deinem Fuß.

In jedem Fall empfiehlt es sich, Laufschuhe je nach Nutzung, Gewicht und Laufstil nach 600-1000 km auszutauschen. Wenn du einige Zeit nicht laufen warst, hat sich womöglich dein Gang auch verändert. In dem Fall empfehlen wir, unbedingt einmal einen Profi draufschauen zu lassen. Und wenn du am Ende doch mit einem neuen Paar Schuhe heimfährst und die alten nur noch für die Freizeit nutzt - was motiviert mehr, beim Laufen dranzubleiben, als ein schicker neuer Laufschuh?

In diesem Sinne: happy runnings!
Geschichte & Natur in Fischbach

Geschichte & Natur in Fischbach

X-Sport Erlebnistipp für die ganze Familie

Fischbach ist ein super Ziel für euren nächsten Familienausflug - hier kommt unser Tipp für einen halben oder sogar ganzen Tag:

Fahrt nach Fischbach an der Nahe und besucht Europas größtes Kupferbergwerk! Trotz dieser Bedeutung wurde es schon im 18. Jahrhundert wieder aufgegeben - warum, das lernt ihr dort. Die 45-minütige Führung durch die alten Stollen und riesigen Höhlen jedenfalls ist spannend für kleine und große Entdecker. Danach geht's noch in die alte Schmelze, in der das Kupfer vor Ort verhüttet wurde.

Damit auch Wanderfans nicht zu kurz kommen, bietet sich im Anschluss eine Tour direkt vom Parkplatz aus an: für Familien mit kleinen Kindern eher die 4-km-Runde, über schmale Pfade und  saftige Wiesen, vorbei an alten Stollengängen und einem tollen Wasserfall. Wer es anspruchsvoller mag, der nimmt die 20 km lange Kupfer-Jaspis-Traumschleife - Prädikat: "extrem wandernswert". Beide Routen sind vom Parkplatz aus perfekt ausgeschildert. Viel Spaß - und lasst uns gerne mal wissen, wie's euch gefallen hat!

So wandern Kinder

So wandern Kinder

Franks Tipps für Tourenspaß

Die Kinder wandern mit uns - und nicht wir mit unseren Kindern: wenn man sich das bewusst macht, ist der Spaß für Groß und Klein garantiert.

Wenn meine Frau und ich mit den drei Jungs losziehen, folgen wir dem Schritt unserer Kinder. Die wollen am Wegesrand viel entdecken, brauchen öfter auch mal eine Pause und immer spannende Wege: kleine Pfade, Wurzelwege und Kraxeleien wie bei dieser Tour im Dünnbachtal. Und keine langweiligen Waldautobahnen.

Immer mit dabei: der eigene Rucksack! Dabei reicht es für die Kleinsten, wenn sie ihr Taschenmesser und einen Kompass tragen. Die Größeren tragen bei uns auch mal eine Brotdose und ihr Getränk. Als Faustformel gelten 10 % vom Körpergewicht als Richtwert.

Und wo wir schon bei der Ausrüstung sind: gute Schuhe sind natürlich Pflicht - mit Platz für die Füße, nicht zu steif und trotzdem mit Schutz für empfindliche Stellen. Außerdem müssen sie den Jungs und Mädels gefallen, sonst haben sie keine Freude damit. Anprobieren und Probelaufen sind ein Muss!

Natürlich sollte auch die Kleidung nicht einengen und zum Wetter passen. Auch für Kids gilt deshalb das Zwiebelprinzip.

Außerdem macht jede Tour natürlich mehr Spaß, wenn jedes Kind ein Taschenmesser mitnehmen darf. Die Kindermesser von Opinel oder Schweizer Messer gibt es mit runder Spitze und in vielen Farben - optimal, um Stöcke fürs Stockbrot zu schnitzen!

Immer toll für Kinder - egal wie alt - ist ein Feuer. Hier bieten sich offizielle Grillplätze an, insbesondere im Sommer. Waldbrandgefahr unbedingt beachten! Im Zweifelsfall könnt Ihr ja unterwegs Stöcke schnitzen und dann zu Hause Grillen - das schmeckt dann noch genau so gut.
Stockbrot ist unser Klassiker für danach. Unterwegs gibt es Obst und Gemüse und immer auch was Süßes: das haben sich die Abenteurer verdient und so ein Tag im Freien macht immer hungrig. Super beliebt ist auch unser "Limobaum": oft verstecke ich vor der Tour ein paar Flaschen Limo im Wald. Da ist die Freude rießig, wenn die Kinder die finden.

Ihr seht: es braucht nicht viel, um mit Kindern Spaß im Wald zu haben. Einfach rausgehen und loslegen - und immer den Kleinen folgen. Und wenn Ihr Tipps oder noch ein Teil für Eure Ausrüstung braucht: kommt zum X-Sport - wir helfen Euch!
Vergessene Wege im Dünnbachtal

Vergessene Wege im Dünnbachtal

Abenteuer für die ganze Familie

Wandern mit Kindern muss spannend sein - und dieses Abenteuer hier haben wir für Euch getestet:

Los geht's an der Grillhütte in Zilshausen und zunächst entlang der Traumschleife Dünnbach-Pfad. Die lässt sich zwischendurch gut kürzen, sodass je nach Lust und Alter der Kinder 3 km, 5 km oder die vollen 11 km gelaufen werden können.

Wir waren zwei Familien mit sechs abenteuerlustigen Jungs im Alter von 3-9 Jahren. Von der Grillhütte sind wir also zunächst mit Holzkugeln bewaffnet der tollen Kugelbahn gefolgt. Hier haben die Kleinen ihre Kugel beobachten und einige spannende Experimente machen können.

Am Ende der 1 km langen Kugelbahn folgen noch zwei Spitzkehren - und hier kommt unser Tipp: sucht in der insgesamt 3. Kehre den alten Weg runter zum Bach und zur Schieferhöhle Layenkaul! Achtung: kleinere Kinder solltet Ihr hier an die Hand nehmen und gut aufpassen, wohin ihr tretet. Bei Nässe ist die Tour nicht zu empfehlen. Aber wer sich im etwas steileren Gelände wohlfühlt und ein bisschen aufpasst, erlebt echt Abenteuer abseits der vielbelaufenen Pfade.

Mit einer Stirnlampe kann man den alten Schieferstollen begehen und über den Bach führen zwei "Holzbrücken" - ein Stamm für die Füße und einer als Geländer. Unsere Kids jedenfalls hatten jede Menge Spaß!

Auf der anderen Seite des Bachs ist auch eine Bank fürs Picknick, wenn man unten im Tal verweilen will. Wir sind den Hang wieder nach oben gekraxelt und auf der anderen Seite des Weges dem Felsenpfad entlang zum Aussichtspunkt "Schöne Aussicht" und dann zum Ausgangspunkt zurück gelaufen. So waren wir für die rund 3 km knapp 3 Stunden unterwegs - im Tempo den Kleinen angepasst und mit allerhand Entdeckungen unterwegs.

Die ganze Traumschleife Dünnbachtal ist
hier sehr gut beschrieben. Bei km 1,2 der Traumschleife führt der Pfad an den Bach bzw. zu der Schieferhöhle.
Raus und machen

Raus und machen

Wandern im Naturpark Solling-Vogler

Philip Berghoff hat uns einen kleinen Bericht von seinem Wochenendabenteuer geschickt. Mega stark - ward Ihr auch unterwegs, trotz Regenwetter?

Naturpark Solling-Vogler - nie gehört, nichts wie hin! 

Immerhin liegt der Naturpark etwa in der Mitte zwischen mir und meinem Freund. Und unser spontanes Wochenendabenteuer musste für beide passen. Also los: Freitagmittag am Bahnhof in Holzminden getroffen, gewandert bis es dunkel wurde, in der einzigen offenen Wirtschaft in Neuhaus gestärkt und dann ab in den Wald. Nur mit Tarp, Isomatte und Schlafsack, so wollten wir übernachten. Und waren uns sicher: das geht auch im Dauerregen, der uns treu begleitet hat. Es sollte ja ein Abenteuer sein. 

Eine ungefähre Stelle haben wir uns vorher schon angeschaut und die beiden Tarps standen super schnell. Franks Tipp mit der Rettungsdecke unter der Isomatte war Gold wert und wir haben gut geschlafen. Und lange, denn auch morgens hat's noch geregnet. 

Als es endlich trocken war und wir uns beim Bäcker gestärkt hatten, gings dann richtig los, unterwegs durch den Solling, das Hochmoor Mecklenbruch und das Hellental. Mit einigen wenigen Ausnahmen leider über breite Schotterwege, aber mitunter netter Aussicht. Der Versuch, kleinere Wege zu nehmen, endete meist im Querweltein oder auf den Spuren wilder Waldarbeiterfahrzeuge. Schade eigentlich - aber dafür konnte man die Wanderer hier an einer Hand abzählen. Das hat schon gepasst und die Abgeschiedenheit war uns ganz recht, als wir unser zweites Nachtlager an "Försters Tränke" direkt am Wegesrand aufgebaut haben. 

Die Nudeln waren ebenso schnell gegessen wie gekocht und es wurde kalt - 2°C schon abends, sagte das Thermometer. Also lagen wir schon um 8 Uhr im Schlafsack, ich selbst mit zwei Pullovern und voller Montur, Mütze inklusive. Geschlafen haben wir trotzdem, und wenn nicht gut, dann wenigstens lang. Und diesmal trocken. 

Sonntagmorgen gab's dann Kaffee, gekocht mit dem Wasser aus dem Bächlein direkt am Lager. Und weiter gings - in großem Bogen und viel querweltein zurück nach Holzminden. Pizza, Kaffee, Kuchen - die insgesamt gelaufenen 50 km haben hungrig gemacht. Und schon haben die Züge Richtung Norden und Süden unsere Wege wieder getrennt. 

Was bleibt - muss man in den Naturpark Solling-Vogler? Nö. Aber unbedingt und öfter zu kleinen Abenteuern aufbrechen! Und wenn der Bericht Dich dazu motiviert, dann ist das gut. 

Attacke - da draußen ist die Welt! 

 

Motivation durch Veränderung!

Motivation durch Veränderung!

Für Crasy, Nerds & Freaks

Der Herbst ist da, die Natur verändert sich und stellt sich auf den Winter ein. Mein Tipp, verändere auch deine Gewohnheiten. ............... Crasy: Fang etwas Neues an! Was hällst du von einem kurzen Lauf? Starte vor der Haustür und lauf so lange du kannst los. Sobald dir die Puste ausgeht, dreh um und geh die Strecke zurück. Du wirst feststellen, dass du weiter kommst als du denkst und wie viel Spaß du am Laufen haben kannst. Starte zwei Mal die Woche damit. .............. Nerd: Du bist schon eine Zeit am Laufen und möchtest besser werden? Dann starte deinen nächsten Lauf mit fünf Minuten Einlaufen und danach 15 Minuten so schnell es geht – verlasse mal deine Kompfortzone – fünf Minuten auslaufen und ab unter die Dusche. Einmal in der Woche eine solche Einheit und du wirst feststellen wie du besser und schneller wirst. ............. Freak: Du läufst schon einige Jahre und kommst nicht mehr so richtig weiter. Starte deinen nächsten Lauf mit fünf Minuten Einlaufen und danach 2 mal 15 Minuten so schnell wie es dir möglich ist. Fünf Minuten Auslaufen und Fertig. Eine kurze knackige Einheit die jede Woche eingebaut werden kann. Du wirst überrascht sein, wie sich dieses Training, auf dein gewohntes Wohlfühl-Tempo auswirkt.
Bergabballern: Frank zeigt‘s Dir!

Bergabballern: Frank zeigt‘s Dir!

Schneller werden mit Downhill-Training

Bergauf müssen auch Profis manchmal gehen – aber bergab wird so richtig geballert.

Kein Wunder, dass hier das größte Potential liegt, beim nächsten Trailrun schneller zu sein! In technischem Terrain, mit vielen Richtungswechseln und losem Untergrund brauchst Du dafür die richtige Technik und ein gutes Muskeltraining. Frank zeigt Dir, wie‘s geht und wie Du dafür trainieren kannst – auch bei uns im Mittelgebirge. Schneller = sicherer!

Erst einmal ist es wichtig, dass Du die Angst vor der Geschwindigkeit verlierst. Denn der doofe Spruch: „Geschwindigkeit bringt Sicherheit“, trifft es auf den Punkt: Die Belastung für die Muskeln nimmt bei steigender Geschwindigkeit erst einmal zu – und wird dann wieder geringer: Wenn Du Dich nach vorne „fallen“ lässt, ohne zu bremsen, brauchst Du tatsächlich weniger Kraft und reduzierst den Schock auf Muskeln und Gelenke. Und je kürzer Dein Fuß am Boden bleibt, um so geringer ist die Gefahr, umzuknicken. Einfach, weil der nächste Fuß schon fast wieder auf dem Boden ist.

Lektion 1 heißt also: mutig sein und ballern!

Probiere es mal aus – am Anfang reicht eine Böschung oder ein Deich. Lauf mit Deinen Armen! Ganz wichtig ist, dass Du nicht nur mit den Beinen den Berg runter ballerst sondern den ganzen Körper einsetzt! Mach die Arme breit und nutze sie, um den Körper zu balancieren. Dein Blick sollte immer ein paar Meter voraus sein, damit Du die beste Linie wählen kannst. Schau nicht auf Deine Füße! Dafür bist Du viel zu schnell. Mit der Zeit wirst Du schon fühlen, wie Du aufkommen musst. Halte die Schrittfrequenz hoch und lande mit leicht gebeugten Knien, um die Belastung zu reduzieren. Am besten beugst Du Deinen Oberkörper leicht nach vorne – keinesfalls nach hinten – und setze die Füße unter dem Körper auf. So baust Du Downhills in Dein Training ein Körper und Muskulatur müssen sich an das neue Gefühl und die Belastung im Downhill erst einmal gewöhnen. Übertreibe es deshalb am Anfang nicht. Ist die Angst zu fallen erst einmal überwunden und die Sprints bergab machen Dir Spaß, steigere langsam Häufigkeit und Geschwindigkeit. Im Training mache ich das so: Erstmal gut warmlaufen! Danach renne ich so schnell es geht bergab. Oft suche ich mir dafür vorher schon einen Downhill aus und plane ihn in meine Strecke ein. Die Oberschenkel sollten schon nach drei oder vier Schritten anfangen zu brennen – dann machst Du‘s richtig.

Wenn Dein Downhill nur ein paar Meter hat, renne immer wieder nach oben – am besten, ohne viel Tempo rauszunehmen.

Am Anfang reichen 5 bis maximal 10 Minuten absolut aus! Wenn das klappt, steigere Dein Training bis zur Downhill-Länge des geplanten Wettkampfs.

Auf‘s Bike und in die Muckibude! Auch mit Ausgleichstraining kannst Du Deine Geschwindigkeit bergab verbessern: Wer gerne Mountainbike fährt, hat damit eine tolle Trainingsergänzung und bekommt ein noch besseres Gefühl für hohe Geschwindigkeiten.

Auf dem Bike musst Du Dich ja noch mehr auf wechselnden Untergrund, Kurven und Hindernisse einstellen. Im Fitnessstudio kannst Du Dich ebenfalls fürs Bergabballern vorbereiten: Mach dazu alle erdenklich Übungen zum Aufbau der Oberschenkel-Muskulatur – angefangen bei den berühmten Kniebeugen.

Wenn Du die Technik sicher beherrschst, nimm ruhig schwere Gewichte dafür. Aber glaub nicht, dass Du das Laufen vernachlässigen kannst. Bike und Studio sind nur eine Ergänzung, Koordination und Technik lernst Du nur beim Laufen.

Noch mehr Tipps? Trainier mit uns!

Du willst das Bergabballern mit Anleitung trainieren oder hast einfach mehr Spaß in der Gruppe? Dann komm doch zum X-Sport Lauftreff! Montags und donnerstags um 18.45 laufen wir gemeinsam für ca. 45-60 Minuten in bunter Gruppe.

„Girls only!“ heißt es dienstags um 19 Uhr, beim Frauenlauftreff mit Jenni. Treffpunkt ist immer direkt am Laden

– wir freuen uns auf Dich! Ein kleines Hilfsmittel sei noch erwähnt: Kompressionshosen für die Oberschenkel können entlastend wirken und haben sich bei mir bewährt. Wunder darfst Du aber nicht erwarten…

Viel Spaß beim Bergabballern – wir sehen uns auf den Trails!

X-Sport Lauftreff

X-Sport Lauftreff

Montag, Dienstag und Donnerstag

Laufen in der Gruppe macht total viel Spaß und hilft auch mal über Motivations-Tiefs hinweg. .. Das ist wie mit dem Hütchen - Spieler - Trick. Bis du alleine findest du nie die Kugel unter den Hütchen. Selbst mit zwei kann man es nicht schaffen. Bist du in einer Gruppe wird einer die Kugel finden und ihr gewinnt. .. So ist es auch mit dem Laufen. Alleine kommt irgendwann der Punkt da bekommt man den Hintern nicht mehr hoch. Ist man zu zweit, klappt es schon viel viel besser. Doch auch hier kommt irgendwann der Punkt, an dem bei beiden die Lust weg ist. Hat man aber eine Gruppe und weiß, egal was kommt und egal wie das Wetter ist, es wird immer gelaufen. Dann bleibt die Motivation hoch. Das hilft, auch mal über Motivations-Tiefs hinweg. .. Wenn du auch Lust hast in einer Gruppe zu laufen: jeden Montag und Donnerstag um 18:45 Uhr direkt am Laden. Keine Angst vor dem Tempo. Wenn du 45min bis 60min laufen kannst, komm vorbei. Solltest du etwas weniger lange laufen können, dann komm dienstags um 19 Uhr. Hier reichen 30min, die du durchhalten musst. Wir freuen uns auf dich. ..
Packs wie Frank

Packs wie Frank

4-tägige Hüttentour

Bestimmt gehen viele von Euch diesen Sommer noch auf die ein- oder andere Hüttentour. Hier ist meine Standard-Packliste, die ich je nach Dauer und Tour anpasse. Kommt gerne vorbei, wenn Ihr individuelle Tipps braucht!

An Frau/Mann:
Unterhose und Unterhemd aus Merinowolle – die trocknet schnell und stinkt nicht. Hier bin ich ein totaler Fan von Icebreaker. Das Unterhemd kann man auch solo als T-Shirt tragen, das macht es super vielseitig.

Socken - ein oder zwei Paar reichen mir - dafür setze ich ebenfalls auf Merino und nehme in der Regel die CEP Outdoor Merino Mid Cut Socks mit.

Lange Trekkinghose – am liebsten die Makke von Lundhags. Sie hat viele elastische Anteile und damit eine enorme Bewegungsfreiheit. Außerdem lässt sie sich super belüften, sodass man je nach Region auf eine kurze Hose verzichten kann. Ich trage meine ständig - die ist wirklich extrem robust und langlebig. Alternativ packe ich eine Zipp-Hose ein, wenn ich weiß, dass es mittags oder im Tal sehr warm wird. Bei diesen Hosen kann man auch ruhig auf eine wasserdichte Überhose verzichten. Wenn mit Minusgraden zu rechnen ist, kommt natürlich noch eine leichte lange Unterhose an, am besten auch aus Merino)

Als Isolationsschicht bin ich Fan meiner Weste oder einer dünnen Fleecejacke. Beides gibt's mit Windstopper, sodass sie auch an kühleren Tagen gut warm halten. Die Weste hat den Vorteil, dass sie die Körpermitte schön warm hält, während überschüssige Wärme über die Arme abgeleitet werden kann.

Ganz wichtig ist die Kopfbedeckung, wegen des hohen UV-Anteils in den Bergen. Ohne Schuhe keine Wanderung - und hier hängt die Wahl vom Einsatzzweck und der Erfahrung ab. Vom leichten Trailrunning-Schuh bis zum steigeisenfesten Bergschuh: wir haben viele Modelle im Lager. Für die Auswahl gilt: je fester der Schuh, um so später ermüdet der Fuß.

Gerade in schwierigem Gelände, bei steilen Auf- und Abstiegen und auf langen Touren kommen immer Trekkingstöcke mit - die ultraleichten Faltstöcke von Leki nehmen kaum Platz im Rucksack weg.

Rucksack: 25 Liter Volumen sind hier das Minimum. Die Größe muss passen - und der Rucksack zum Rücken! Bei uns kannst Du alle Modelle mit Gewichten probetragen. Nicht vergessen: eine Regenhülle für den Rucksack!

Was unbedingt dabei sein sollten eine absolut wasserdichte Jacke, leichte Fleecehandschuhe und eine Mütze - im alpinen Bereich kann das Wetter sehr schnell und unberechenbar umschlagen.

Wechselkleidung: 2x Unterhosen und 1x Unterhemd (lang oder kurz, je nach Wärmempfinden) 2xWandersocken. Am besten taugen die Sachen auch für Abends auf der Hütte oder als Nachtbekleidung. Immer dabei habe ich Flip-Flops oder Crocs: als Hüttenschuh und für in der Dusche

Auch wenn es Dir komisch vorkommen mag - mehr Klamotten brauche ich wirklich nicht. Wenn etwas total verdreckt ist, wasche ich's am Vorabend kurz durch und lasse es am nächsten Tag am Körper vollends trocknen. Weniger ist mehr: weniger Gewicht auf dem Rücken sorgt für mehr Spaß beim Gehen!

Und hier noch die notwendigen Accessoires: 
Zahnbürste, Zahnpaste (Minitube), (Mini-)Duschzeug, Sonnencreme, Ohropax (gegen Schnarcher im Lager), Microfaserhandtuch, Hüttenschlafsack (ich mag Baumwolle deutlich mehr als das leichtere Silk...) ,Nagelschere, Pinzette, Stirnlampe, Erste-Hilfe-Set, Blasenpflaster, Geld, EC-Karte, Karten-Material, Smartphone, 2 Trinkflaschen, meine geliebte Edelstahl Lunchbox und ein Opinel-Messer. Studentenfutter und ein paar Energie-Riegel - und los kann's gehen!

Viel Spaß wünsche ich Dir - und sag Bescheid, wenn Du noch Fragen zur Packliste hast.