Impressum

Unternehmensinformationen

X-Sport Hirt&Härter GbR

Perlengasse 4-6
56288 Kastellaun

+49 6762 401586
+49 6762 401587
mail@x-sport.de
http://www.x-sport.de

Unternehmensform:
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
Vertretungsberechtigte Gesellschafter:
Frank Hirt, Jennifer Härter
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:
DE241614612
Information zu Streitbeilegungsverfahren:
Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
So wandern Kinder

So wandern Kinder

Franks Tipps für Tourenspaß

Die Kinder wandern mit uns - und nicht wir mit unseren Kindern: wenn man sich das bewusst macht, ist der Spaß für Groß und Klein garantiert.

Wenn meine Frau und ich mit den drei Jungs losziehen, folgen wir dem Schritt unserer Kinder. Die wollen am Wegesrand viel entdecken, brauchen öfter auch mal eine Pause und immer spannende Wege: kleine Pfade, Wurzelwege und Kraxeleien wie bei dieser Tour im Dünnbachtal. Und keine langweiligen Waldautobahnen.

Immer mit dabei: der eigene Rucksack! Dabei reicht es für die Kleinsten, wenn sie ihr Taschenmesser und einen Kompass tragen. Die Größeren tragen bei uns auch mal eine Brotdose und ihr Getränk. Als Faustformel gelten 10 % vom Körpergewicht als Richtwert.

Und wo wir schon bei der Ausrüstung sind: gute Schuhe sind natürlich Pflicht - mit Platz für die Füße, nicht zu steif und trotzdem mit Schutz für empfindliche Stellen. Außerdem müssen sie den Jungs und Mädels gefallen, sonst haben sie keine Freude damit. Anprobieren und Probelaufen sind ein Muss!

Natürlich sollte auch die Kleidung nicht einengen und zum Wetter passen. Auch für Kids gilt deshalb das Zwiebelprinzip.

Außerdem macht jede Tour natürlich mehr Spaß, wenn jedes Kind ein Taschenmesser mitnehmen darf. Die Kindermesser von Opinel oder Schweizer Messer gibt es mit runder Spitze und in vielen Farben - optimal, um Stöcke fürs Stockbrot zu schnitzen!

Immer toll für Kinder - egal wie alt - ist ein Feuer. Hier bieten sich offizielle Grillplätze an, insbesondere im Sommer. Waldbrandgefahr unbedingt beachten! Im Zweifelsfall könnt Ihr ja unterwegs Stöcke schnitzen und dann zu Hause Grillen - das schmeckt dann noch genau so gut.
Stockbrot ist unser Klassiker für danach. Unterwegs gibt es Obst und Gemüse und immer auch was Süßes: das haben sich die Abenteurer verdient und so ein Tag im Freien macht immer hungrig. Super beliebt ist auch unser "Limobaum": oft verstecke ich vor der Tour ein paar Flaschen Limo im Wald. Da ist die Freude rießig, wenn die Kinder die finden.

Ihr seht: es braucht nicht viel, um mit Kindern Spaß im Wald zu haben. Einfach rausgehen und loslegen - und immer den Kleinen folgen. Und wenn Ihr Tipps oder noch ein Teil für Eure Ausrüstung braucht: kommt zum X-Sport - wir helfen Euch!
X-Sport Tourentipp: Vergessene Wege im Dünnbachtal

X-Sport Tourentipp: Vergessene Wege im Dünnbachtal

Abenteuer für die ganze Familie

Wandern mit Kindern muss spannend sein - und dieses Abenteuer hier haben wir für Euch getestet:

Los geht's an der Grillhütte in Zilshausen und zunächst entlang der Traumschleife Dünnbach-Pfad. Die lässt sich zwischendurch gut kürzen, sodass je nach Lust und Alter der Kinder 3 km, 5 km oder die vollen 11 km gelaufen werden können.

Wir waren zwei Familien mit sechs abenteuerlustigen Jungs im Alter von 3-9 Jahren. Von der Grillhütte sind wir also zunächst mit Holzkugeln bewaffnet der tollen Kugelbahn gefolgt. Hier haben die Kleinen ihre Kugel beobachten und einige spannende Experimente machen können.

Am Ende der 1 km langen Kugelbahn folgen noch zwei Spitzkehren - und hier kommt unser Tipp: sucht in der insgesamt 3. Kehre den alten Weg runter zum Bach und zur Schieferhöhle Layenkaul! Achtung: kleinere Kinder solltet Ihr hier an die Hand nehmen und gut aufpassen, wohin ihr tretet. Bei Nässe ist die Tour nicht zu empfehlen. Aber wer sich im etwas steileren Gelände wohlfühlt und ein bisschen aufpasst, erlebt echt Abenteuer abseits der vielbelaufenen Pfade.

Mit einer Stirnlampe kann man den alten Schieferstollen begehen und über den Bach führen zwei "Holzbrücken" - ein Stamm für die Füße und einer als Geländer. Unsere Kids jedenfalls hatten jede Menge Spaß!

Auf der anderen Seite des Bachs ist auch eine Bank fürs Picknick, wenn man unten im Tal verweilen will. Wir sind den Hang wieder nach oben gekraxelt und auf der anderen Seite des Weges dem Felsenpfad entlang zum Aussichtspunkt "Schöne Aussicht" und dann zum Ausgangspunkt zurück gelaufen. So waren wir für die rund 3 km knapp 3 Stunden unterwegs - im Tempo den Kleinen angepasst und mit allerhand Entdeckungen unterwegs.

Die ganze Traumschleife Dünnbachtal ist
hier sehr gut beschrieben. Bei km 1,2 der Traumschleife führt der Pfad an den Bach bzw. zu der Schieferhöhle.
Clever gekleidet in Herbst und Winter

Clever gekleidet in Herbst und Winter

So funktioniert das Zwiebelprinzip in der Praxis

Warme Sonnenstrahlen und kühle Abende, frischer Wind und immer mal ein Schauer: Herbst und Winter machen die Kleiderwahl zur Herausforderung. Wir zeigen Dir, worauf es ankommt - im Alltag und beim Sport.

Die Idee ist einfach: mehrere Schichten übereinander, möglichst geschlossen und aufeinander abgestimmt. Aber hier ist auch schon die Schwierigkeit: als unterste Schicht die alte Baumwoll-Unterhose oder ein schlabbriges T-Shirt und schon sind Feuchtigkeit und Unterkühlung vorprogrammiert, wenn Du ins Schwitzen kommst.

Das Baselayer, Deine 1. Kleidungsschicht, soll stattdessen möglichst eng an der Haut anliegen. Funktionsmaterialien oder Merinowolle sorgen dafür, dass Schweiß und Feuchtigkeit vom Körper weggeleitet werden. Je nach dem, wie kalt es ist, kommen als Baselayer auch langärmelige Teile zum Einsatz. Ich mag das natürliche Hautgefühl von Merinowolle und nehme deshalb gerne ein Teil von Icebreaker, besonders zum Wandern.

Die zweite Schicht dient der Isolation - hier setze ich oft auf mehrere Teile. Denn ein dünner Fleecepulli und eine leichte Weste lassen sich einzeln oder zusammen anziehen. Das ist weit besser als ein dickes Fleece-Teil oder gar ein Wollpullover, die im Zweifelsfall schnell zu warm sind. Hier gilt es, die Schicht den Temperaturen anzupassen: oft ziehe ich meine Weste schnell aus, habe sie für die Pausen aber immer griffbereit. Denn wenn ich mal stehe, dann kühle ich auch schnell wieder aus. Super praktisch sind hier zum Beispiel die Patagonia Micro-Puff und Nano-Puff Westen, die super klein und leicht in jeden Rucksack passen.

Die Midlayer-Schicht ist in der Regel nicht wind- und wasserdicht, dafür aber perfekt atmungsaktiv. Sie wird durch eine Wetterschutzschicht ergänzt - und der Name sagt es schon: zum Einsatz kommt diese Schicht hauptsächlich, wenn es nötig ist. Ansonsten bleibt sie im Rucksack. Eine Regenjacke ist ein klassisches Beispiel. Wenn es nicht in die Berge geht und kein langanhaltender Regen zu erwarten ist, dann greife ich auch gerne zu einer Windjacke. Die halten auch ein paar Tropfen Wasser aus und sind dafür deutlich atmungsaktiver. Gerade beim Trailrunning reicht mir eine gute Windjacke oft auch im leichten Regen.

Das Zwiebelprinzip gilt übrigens nicht nur für Shirts und Hosen: auch Handschuhe und Mützen lassen sich super kombinieren. Zwei Schichten decken dabei einen großen Temperaturbereich ab.

Und woher weißt Du jetzt, ob Du richtig gekleidet bist? Ich ziehe mich nach Gefühl an und gehe dann zum Test vor die Tür. Ist es mir nach einem kurzen Gang ums Haus total kalt, fehlt eine dünne Isolationsschicht. Ist es mir angenehm warm, dann hab ich eine dünne Schicht zu viel an. Denn wenn Du beim Start Deiner Tour schon warm bist, dann ist Dir in Bewegung bestimmt schnell zu warm.

Dir fehlt noch eine Schicht für Deine perfekte Zwiebel oder Du hast Fragen zur optimalen Kombination? Dann komm vorbei! Wir helfen Dir gerne!
#trailherbst bei X-Sport:

#trailherbst bei X-Sport:

Komm zu unseren coolen Events.

Teste Deine neue Ausrüstung. Wenn alles passt: schenken wir Dir 15 Euro*💵!

15.10. Trails In Motion Film Tour 20 Uhr im Pro-Winzkino Simmern.
Karten gibt's beim Kino!

17.10. adidas TERREX Laufschuhe und Kleidung
ab 17 Uhr zum Testen rund um den Laden auf eigene Faust
18.45 Uhr geführter Gruppenlauf (6 oder 12 km Trails um Kastellaun)

19.10. On und LEKI Testevent ab 11 Uhr freies Testen am X-Sport
13.30 Uhr: Einführung "Effizienter Laufen mit Stöcken"
14.30 Uhr: Geführter Gruppenlauf mit Testschuhen und Stöcken, rund um die Burg Waldeck

Außerdem kannst Du an allen Tagen vom 15.-19.10. die neuesten Stirnlampen von Ledlenser, Sportsocken von CEP Sports und Trailstöcke von LEKI bei uns testen! Für die Events gibt‘s in Kürze noch Veranstaltungen auf Facebook. Melde Dich am besten gleich an! Wir freuen uns auf Dich! (Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Gelaufen wird auf Straßen und Trails rund um Kastellaun. Leihgabe nur so lange der Vorrat reicht! * Wir schenken Dir 15 Euro für Deinen Einkauf ab 100 Euro Einkaufswert)

Raus und machen

Raus und machen

Wandern im Naturpark Solling-Vogler

Philip Berghoff hat uns einen kleinen Bericht von seinem Wochenendabenteuer geschickt. Mega stark - ward Ihr auch unterwegs, trotz Regenwetter?

Naturpark Solling-Vogler - nie gehört, nichts wie hin! 

Immerhin liegt der Naturpark etwa in der Mitte zwischen mir und meinem Freund. Und unser spontanes Wochenendabenteuer musste für beide passen. Also los: Freitagmittag am Bahnhof in Holzminden getroffen, gewandert bis es dunkel wurde, in der einzigen offenen Wirtschaft in Neuhaus gestärkt und dann ab in den Wald. Nur mit Tarp, Isomatte und Schlafsack, so wollten wir übernachten. Und waren uns sicher: das geht auch im Dauerregen, der uns treu begleitet hat. Es sollte ja ein Abenteuer sein. 

Eine ungefähre Stelle haben wir uns vorher schon angeschaut und die beiden Tarps standen super schnell. Franks Tipp mit der Rettungsdecke unter der Isomatte war Gold wert und wir haben gut geschlafen. Und lange, denn auch morgens hat's noch geregnet. 

Als es endlich trocken war und wir uns beim Bäcker gestärkt hatten, gings dann richtig los, unterwegs durch den Solling, das Hochmoor Mecklenbruch und das Hellental. Mit einigen wenigen Ausnahmen leider über breite Schotterwege, aber mitunter netter Aussicht. Der Versuch, kleinere Wege zu nehmen, endete meist im Querweltein oder auf den Spuren wilder Waldarbeiterfahrzeuge. Schade eigentlich - aber dafür konnte man die Wanderer hier an einer Hand abzählen. Das hat schon gepasst und die Abgeschiedenheit war uns ganz recht, als wir unser zweites Nachtlager an "Försters Tränke" direkt am Wegesrand aufgebaut haben. 

Die Nudeln waren ebenso schnell gegessen wie gekocht und es wurde kalt - 2°C schon abends, sagte das Thermometer. Also lagen wir schon um 8 Uhr im Schlafsack, ich selbst mit zwei Pullovern und voller Montur, Mütze inklusive. Geschlafen haben wir trotzdem, und wenn nicht gut, dann wenigstens lang. Und diesmal trocken. 

Sonntagmorgen gab's dann Kaffee, gekocht mit dem Wasser aus dem Bächlein direkt am Lager. Und weiter gings - in großem Bogen und viel querweltein zurück nach Holzminden. Pizza, Kaffee, Kuchen - die insgesamt gelaufenen 50 km haben hungrig gemacht. Und schon haben die Züge Richtung Norden und Süden unsere Wege wieder getrennt. 

Was bleibt - muss man in den Naturpark Solling-Vogler? Nö. Aber unbedingt und öfter zu kleinen Abenteuern aufbrechen! Und wenn der Bericht Dich dazu motiviert, dann ist das gut. 

Attacke - da draußen ist die Welt! 

 

Motivation durch Veränderung!

Motivation durch Veränderung!

Für Crasy, Nerds & Freaks

Der Herbst ist da, die Natur verändert sich und stellt sich auf den Winter ein. Mein Tipp, verändere auch deine Gewohnheiten. ............... Crasy: Fang etwas Neues an! Was hällst du von einem kurzen Lauf? Starte vor der Haustür und lauf so lange du kannst los. Sobald dir die Puste ausgeht, dreh um und geh die Strecke zurück. Du wirst feststellen, dass du weiter kommst als du denkst und wie viel Spaß du am Laufen haben kannst. Starte zwei Mal die Woche damit. .............. Nerd: Du bist schon eine Zeit am Laufen und möchtest besser werden? Dann starte deinen nächsten Lauf mit fünf Minuten Einlaufen und danach 15 Minuten so schnell es geht – verlasse mal deine Kompfortzone – fünf Minuten auslaufen und ab unter die Dusche. Einmal in der Woche eine solche Einheit und du wirst feststellen wie du besser und schneller wirst. ............. Freak: Du läufst schon einige Jahre und kommst nicht mehr so richtig weiter. Starte deinen nächsten Lauf mit fünf Minuten Einlaufen und danach 2 mal 15 Minuten so schnell wie es dir möglich ist. Fünf Minuten Auslaufen und Fertig. Eine kurze knackige Einheit die jede Woche eingebaut werden kann. Du wirst überrascht sein, wie sich dieses Training, auf dein gewohntes Wohlfühl-Tempo auswirkt.
komm zur trails in motion filmtour!

komm zur trails in motion filmtour!

15. Oktorber, 20 Uhr im Pro-Winzkino Simmern

Ein Filmeabend rund ums Trailrunning: wir bringen die Trails in Motion Tour gemeinsam mit LEDLenser ins Pro-Winzkino Simmern. Um 20 Uhr heißt es ‚Film ab!‘ für außergewöhnlich Menschen, Landschaften und Erlebnisse. Die Filme werden in englischer Originalsprache gezeigt.

 

Während des Filmeabends verlosen wir zusammen mit LEDLenser 3 Stirnlampen – perfekt für Dein nächstes Abenteuer.

 

Karten gibt‘s im Vorverkauf direkt beim Pro-Winzkino: https://www.pro-winzkino.de

Die Filmtour ist der Auftakt unserer #Trailherbst Veranstaltungsreihe. Weitere Termine folgen, unter anderem mit Scott, Leki, ON, CEP, Currex und Adidas Terrex.

Braucht die Welt noch mehr Trailschuh-Marken?

Braucht die Welt noch mehr Trailschuh-Marken?

Teste 361° am 26.9., 18.45 Uhr – Dein Feedback zählt!

 

Martin Hentsch, unser Vertreter von 361° sagt: "Ja!" Und hat die Schuhe unlängst beim HuBuT-Ultra auf unseren Trails getestet. Jetzt wollen wir von Euch wissen: wie läuft sich der Yushan, der in seinem Heimatland China schon eine richtig große Nummer ist? Und sollen wir die Marke künftig in unser Programm aufnehmen?

Also komm zum Lauftreff am Donnerstag, den 26.09. um 18:45 Uhr am X-Sport. Wir teilen uns in zwei Gruppen auf (6 und 10 km), damit jeder in seinem Tempo laufen kann.
Martin ist den ganzen Abend dabei und steht euch Rede und Anwort!

Er bringt auch noch weitere Modelle für die Straße zum „Anfassen“ mit.

Wir freuen uns, wenn viele von Euch kommen – und uns mit Feedback und Meinungen bei der Entscheidung unterstützen!

Bergabballern: Frank zeigt‘s Dir!

Bergabballern: Frank zeigt‘s Dir!

Schneller werden mit Downhill-Training

Bergauf müssen auch Profis manchmal gehen – aber bergab wird so richtig geballert.

Kein Wunder, dass hier das größte Potential liegt, beim nächsten Trailrun schneller zu sein! In technischem Terrain, mit vielen Richtungswechseln und losem Untergrund brauchst Du dafür die richtige Technik und ein gutes Muskeltraining. Frank zeigt Dir, wie‘s geht und wie Du dafür trainieren kannst – auch bei uns im Mittelgebirge. Schneller = sicherer!

Erst einmal ist es wichtig, dass Du die Angst vor der Geschwindigkeit verlierst. Denn der doofe Spruch: „Geschwindigkeit bringt Sicherheit“, trifft es auf den Punkt: Die Belastung für die Muskeln nimmt bei steigender Geschwindigkeit erst einmal zu – und wird dann wieder geringer: Wenn Du Dich nach vorne „fallen“ lässt, ohne zu bremsen, brauchst Du tatsächlich weniger Kraft und reduzierst den Schock auf Muskeln und Gelenke. Und je kürzer Dein Fuß am Boden bleibt, um so geringer ist die Gefahr, umzuknicken. Einfach, weil der nächste Fuß schon fast wieder auf dem Boden ist.

Lektion 1 heißt also: mutig sein und ballern!

Probiere es mal aus – am Anfang reicht eine Böschung oder ein Deich. Lauf mit Deinen Armen! Ganz wichtig ist, dass Du nicht nur mit den Beinen den Berg runter ballerst sondern den ganzen Körper einsetzt! Mach die Arme breit und nutze sie, um den Körper zu balancieren. Dein Blick sollte immer ein paar Meter voraus sein, damit Du die beste Linie wählen kannst. Schau nicht auf Deine Füße! Dafür bist Du viel zu schnell. Mit der Zeit wirst Du schon fühlen, wie Du aufkommen musst. Halte die Schrittfrequenz hoch und lande mit leicht gebeugten Knien, um die Belastung zu reduzieren. Am besten beugst Du Deinen Oberkörper leicht nach vorne – keinesfalls nach hinten – und setze die Füße unter dem Körper auf. So baust Du Downhills in Dein Training ein Körper und Muskulatur müssen sich an das neue Gefühl und die Belastung im Downhill erst einmal gewöhnen. Übertreibe es deshalb am Anfang nicht. Ist die Angst zu fallen erst einmal überwunden und die Sprints bergab machen Dir Spaß, steigere langsam Häufigkeit und Geschwindigkeit. Im Training mache ich das so: Erstmal gut warmlaufen! Danach renne ich so schnell es geht bergab. Oft suche ich mir dafür vorher schon einen Downhill aus und plane ihn in meine Strecke ein. Die Oberschenkel sollten schon nach drei oder vier Schritten anfangen zu brennen – dann machst Du‘s richtig.

Wenn Dein Downhill nur ein paar Meter hat, renne immer wieder nach oben – am besten, ohne viel Tempo rauszunehmen.

Am Anfang reichen 5 bis maximal 10 Minuten absolut aus! Wenn das klappt, steigere Dein Training bis zur Downhill-Länge des geplanten Wettkampfs.

Auf‘s Bike und in die Muckibude! Auch mit Ausgleichstraining kannst Du Deine Geschwindigkeit bergab verbessern: Wer gerne Mountainbike fährt, hat damit eine tolle Trainingsergänzung und bekommt ein noch besseres Gefühl für hohe Geschwindigkeiten.

Auf dem Bike musst Du Dich ja noch mehr auf wechselnden Untergrund, Kurven und Hindernisse einstellen. Im Fitnessstudio kannst Du Dich ebenfalls fürs Bergabballern vorbereiten: Mach dazu alle erdenklich Übungen zum Aufbau der Oberschenkel-Muskulatur – angefangen bei den berühmten Kniebeugen.

Wenn Du die Technik sicher beherrschst, nimm ruhig schwere Gewichte dafür. Aber glaub nicht, dass Du das Laufen vernachlässigen kannst. Bike und Studio sind nur eine Ergänzung, Koordination und Technik lernst Du nur beim Laufen.

Noch mehr Tipps? Trainier mit uns!

Du willst das Bergabballern mit Anleitung trainieren oder hast einfach mehr Spaß in der Gruppe? Dann komm doch zum X-Sport Lauftreff! Montags und donnerstags um 18.45 laufen wir gemeinsam für ca. 45-60 Minuten in bunter Gruppe.

„Girls only!“ heißt es dienstags um 19 Uhr, beim Frauenlauftreff mit Jenni. Treffpunkt ist immer direkt am Laden

– wir freuen uns auf Dich! Ein kleines Hilfsmittel sei noch erwähnt: Kompressionshosen für die Oberschenkel können entlastend wirken und haben sich bei mir bewährt. Wunder darfst Du aber nicht erwarten…

Viel Spaß beim Bergabballern – wir sehen uns auf den Trails!

X-Sport Lauftreff

X-Sport Lauftreff

Montag, Dienstag und Donnerstag

Laufen in der Gruppe macht total viel Spaß und hilft auch mal über Motivations-Tiefs hinweg. .. Das ist wie mit dem Hütchen - Spieler - Trick. Bis du alleine findest du nie die Kugel unter den Hütchen. Selbst mit zwei kann man es nicht schaffen. Bist du in einer Gruppe wird einer die Kugel finden und ihr gewinnt. .. So ist es auch mit dem Laufen. Alleine kommt irgendwann der Punkt da bekommt man den Hintern nicht mehr hoch. Ist man zu zweit, klappt es schon viel viel besser. Doch auch hier kommt irgendwann der Punkt, an dem bei beiden die Lust weg ist. Hat man aber eine Gruppe und weiß, egal was kommt und egal wie das Wetter ist, es wird immer gelaufen. Dann bleibt die Motivation hoch. Das hilft, auch mal über Motivations-Tiefs hinweg. .. Wenn du auch Lust hast in einer Gruppe zu laufen: jeden Montag und Donnerstag um 18:45 Uhr direkt am Laden. Keine Angst vor dem Tempo. Wenn du 45min bis 60min laufen kannst, komm vorbei. Solltest du etwas weniger lange laufen können, dann komm dienstags um 19 Uhr. Hier reichen 30min, die du durchhalten musst. Wir freuen uns auf dich. ..
Packs wie Frank

Packs wie Frank

4-tägige Hüttentour

Bestimmt gehen viele von Euch diesen Sommer noch auf die ein- oder andere Hüttentour. Hier ist meine Standard-Packliste, die ich je nach Dauer und Tour anpasse. Kommt gerne vorbei, wenn Ihr individuelle Tipps braucht!

An Frau/Mann:
Unterhose und Unterhemd aus Merinowolle – die trocknet schnell und stinkt nicht. Hier bin ich ein totaler Fan von Icebreaker. Das Unterhemd kann man auch solo als T-Shirt tragen, das macht es super vielseitig.

Socken - ein oder zwei Paar reichen mir - dafür setze ich ebenfalls auf Merino und nehme in der Regel die CEP Outdoor Merino Mid Cut Socks mit.

Lange Trekkinghose – am liebsten die Makke von Lundhags. Sie hat viele elastische Anteile und damit eine enorme Bewegungsfreiheit. Außerdem lässt sie sich super belüften, sodass man je nach Region auf eine kurze Hose verzichten kann. Ich trage meine ständig - die ist wirklich extrem robust und langlebig. Alternativ packe ich eine Zipp-Hose ein, wenn ich weiß, dass es mittags oder im Tal sehr warm wird. Bei diesen Hosen kann man auch ruhig auf eine wasserdichte Überhose verzichten. Wenn mit Minusgraden zu rechnen ist, kommt natürlich noch eine leichte lange Unterhose an, am besten auch aus Merino)

Als Isolationsschicht bin ich Fan meiner Weste oder einer dünnen Fleecejacke. Beides gibt's mit Windstopper, sodass sie auch an kühleren Tagen gut warm halten. Die Weste hat den Vorteil, dass sie die Körpermitte schön warm hält, während überschüssige Wärme über die Arme abgeleitet werden kann.

Ganz wichtig ist die Kopfbedeckung, wegen des hohen UV-Anteils in den Bergen. Ohne Schuhe keine Wanderung - und hier hängt die Wahl vom Einsatzzweck und der Erfahrung ab. Vom leichten Trailrunning-Schuh bis zum steigeisenfesten Bergschuh: wir haben viele Modelle im Lager. Für die Auswahl gilt: je fester der Schuh, um so später ermüdet der Fuß.

Gerade in schwierigem Gelände, bei steilen Auf- und Abstiegen und auf langen Touren kommen immer Trekkingstöcke mit - die ultraleichten Faltstöcke von Leki nehmen kaum Platz im Rucksack weg.

Rucksack: 25 Liter Volumen sind hier das Minimum. Die Größe muss passen - und der Rucksack zum Rücken! Bei uns kannst Du alle Modelle mit Gewichten probetragen. Nicht vergessen: eine Regenhülle für den Rucksack!

Was unbedingt dabei sein sollten eine absolut wasserdichte Jacke, leichte Fleecehandschuhe und eine Mütze - im alpinen Bereich kann das Wetter sehr schnell und unberechenbar umschlagen.

Wechselkleidung: 2x Unterhosen und 1x Unterhemd (lang oder kurz, je nach Wärmempfinden) 2xWandersocken. Am besten taugen die Sachen auch für Abends auf der Hütte oder als Nachtbekleidung. Immer dabei habe ich Flip-Flops oder Crocs: als Hüttenschuh und für in der Dusche

Auch wenn es Dir komisch vorkommen mag - mehr Klamotten brauche ich wirklich nicht. Wenn etwas total verdreckt ist, wasche ich's am Vorabend kurz durch und lasse es am nächsten Tag am Körper vollends trocknen. Weniger ist mehr: weniger Gewicht auf dem Rücken sorgt für mehr Spaß beim Gehen!

Und hier noch die notwendigen Accessoires: 
Zahnbürste, Zahnpaste (Minitube), (Mini-)Duschzeug, Sonnencreme, Ohropax (gegen Schnarcher im Lager), Microfaserhandtuch, Hüttenschlafsack (ich mag Baumwolle deutlich mehr als das leichtere Silk...) ,Nagelschere, Pinzette, Stirnlampe, Erste-Hilfe-Set, Blasenpflaster, Geld, EC-Karte, Karten-Material, Smartphone, 2 Trinkflaschen, meine geliebte Edelstahl Lunchbox und ein Opinel-Messer. Studentenfutter und ein paar Energie-Riegel - und los kann's gehen!

Viel Spaß wünsche ich Dir - und sag Bescheid, wenn Du noch Fragen zur Packliste hast.