Durch den Wald und über Felder führt diese Tour immer wieder vorbei an tollen Aussichts- und Rastplätzen, die zum Verweilen einladen. Ganz besonders wenn man etwas zum Picknicken und Getränke dabei hat. Am Besten parkst du am Wanderparkplatz Richtung Urbar. Von dort kannst du zuerst die Runde machen und am Ende zum Spitzen Stein gehen, oder aber direkt das kurze Stück zu diesem "Höhepunkt".

Denn das ist, im wahrsten Sinne des Wortes, der "Höhepunkt" der Wanderung. Von markante Gesteinsformation und dem dazugehörigen Aussichtsturm blickt man über das Rheintal auf die Burgen Katz und Maus und zur Loreley. Nicht weniger interessant als die Aussicht sind die beiden Türme auf dem Hügel. Der neue Stahlturm und der historische Turm aus dem 18. Jahrhundert. Der neue Turm greift das alte Telegrafie-System nach Claude Chappé auf. Näheres dazu vor Ort, auch zum Selbsttelegrafieren.

Unterwegs gibt es immer wieder weite Aussichten bis in den Taunus, auf die Loreley und die Burgen Katz und Maus. Historische Infotafeln zu St. Goar und Biebernheim runden das Wandererlebnis ab.

Neben der Hütte am Spitzen Stein gibt es noch zwei weitere Rastplätze die Thiergarten- und die Krähenhütte. An der Krähenhütte kann man sich auch mit dem imposanten Biebernheimer Quetschehannes aus Stahl fotografieren lassen.

Die Strecke hat insgesamt 6,7 km und du solltest eine Gehzeit von etwa 2 Stunden einplanen, was aber natürlich auch auf die Länge der Pausen ankommt :). 

Viel Spaß beim Nachwandern!

Noch was zum Thema Traumschleifchen oder Traumschleifen. Traumschleifchen sind etwas kürzere Strecken als die "klassischen" Traumschleifen. Sie sind zertifizierte Spazier-Wanderwege zwischen 2-6 Kilometer Länge, die trotz der kurzen Strecke einen hohen Erlebniswert haben.